Hafeninfo - St. Petersburg

Wissenswertes und Ideen für den eigenen Ausflug in der geschichtsträchtigen Zarenstadt.


  • Regulärer Liegeplatz: Marine Facade
  • Regulärer Liegeplatz: Blagoweschtschenski-Brücke
  • Hafenshuttle: nicht verfügbar/nötig
  • Taxis: in der Regel an den Anlegestellen verfügbar
  • ÖPNV: sehr gut ausgebautes Liniennetz mit Bus-, Straßenbahn- und U-Bahnlinien
  • Post: Ploshchad’ Truda 4b, in der Nähe der Blagoweschtschenski-Brücke
  • Touristen-Info: im Cruise Terminal und an der Isaakskathedrale
  • Banken und Automaten: im Cruise Terminal und im Zentrum von Sankt Petersburg

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  • Um sich in St. Petersburg ohne Führung frei bewegen zu können, muss man neben dem Reisepass auch im Besitz eines gültigen Visums sein. Dieses ist rechtzeitig vor Beginn der Kreuzfahrt bei der zuständigen russischen Auslandsvertretung zu beantragen. Zudem wird im Regelfall bei der Einreise auch ein Nachweis einer bestehenden Krankenversicherung verlangt. Bei organisierten Ausflügen und in Verbindung einer Schiffsanreise ist dagegen ein Visum nicht zwingend erforderlich. In der Regel kümmern sich die Touranbieter gern um die Formalitäten und man erhält bei rechtzeitiger Beantragung/Buchung ein sogenanntes Tourticket, mit dem man dann im Rahmen eines geführten Ausflugs russischen Boden betreten darf. So ist man nicht gezwungen einen teuren Ausflug der Reederei zu buchen und kann auch kostengünstigere Ausflüge wählen. Eine kleine Auswahl Visum-Freier Ausflüge finden Sie unter anderem auf dieser Hafeninfo Seite. Wenn nicht bereits Visum-frei ausgelegt, kann man dann im Warenkorb zu dem gewünschten Ausflug die Option "Visa-freie Tour mit einem runden Transfer" dazu buchen. Informationen zu den allgemeinen Einreisebestimmungen erhält man beispielsweise bei der Russischen Botschaft.
  • Sankt Petersburgs westlicher Stadtrand auf der Wassiljewski-Insel ist der Anlaufpunkt zahlreicher großer Kreuzfahrtschiffe. Der etwas abseits liegende Kreuzfahrthafen Marine Facade stellt bis zu sieben Liegeplätze mit vier Terminalgebäuden für die Seereisenden bereit. Im jeweiligen Cruise Terminal gibt es Touristen-Informationen, Souvenirshops, Geldautomaten mit Währungswechselfunktion, sowie mindestens einen Postkasten. Am Hafen befindet sich eine Bushaltestelle der Linie 158, mit der man alle 30 Minuten weiter in die Stadt kommt. Ein weiterer Liegeplatz steht in der Stadt, recht nah am Zentrum, an der Blagoweschtschenski-Brücke zur Verfügung. Dieser Anleger am Englischen Ufer kann jedoch nur von den kleineren Kreuzfahrtschiffen angefahren und genutzt werden. Von dort erreicht man viele Sehenswürdigkeiten gut zu Fuß.
  • St. Petersburg verfügt über einen sehr gut ausgebautes öffentliches Nahverkehrsnetz, welches aus Metro, Straßenbahn, Bus und Trolley-Bus (Oberleitungsbus) besteht. Das Straßenbahnnetz der Metropole gilt heute als das Viertlängste weltweit und verteilt sich auf 43 Linien. Zahlreiche Busse und Trolleybusse erweitern das umfangreiche ÖPNV Netz. Der Fahrpreis für Tram, Bus und Trolleybus beträgt derzeit 30 Rubel je Person und ist nach dem Zusteigen direkt beim mitfahrenden Schaffner (Konduktor) zu zahlen. Ist dieser nicht dabei begleicht man die Kosten beim Busfahrer. Man erhält ein Ticket das seine Gültigkeit verliert, sobald man das jeweilige Transportmittel wieder verlässt. Das heißt dass beim Umsteigen oder beim nächsten Fahrtantritt zwingend ein neuer Fahrschein gelöst werden muss. Die Haltestellen der Busse sind mit einem großen "A" gekennzeichnet, die der Trolleybusse mit einem großen "T".
  • Eine kleine Vorauswahl Reederei unabhängiger Ausflugsangebote für St. Petersburg haben wir hier für Sie zusammengestellt.
  • Die Metro Sankt Petersburg gilt als ein sehr schnelles und gern genutztes Fortbewegungsmittel, das nebenbei auch sehr schöne unterirdische Stationen besitzt und zudem als tiefst liegende U-Bahn der Welt bekannt ist. Derzeit angefahren werden 67 Stationen, unter denen besonders sehenswert die teils sehr prunkvollen Bahnhöfe der Linie 1 sind. Das Streckennetz der Metro erstreckt sich auf eine Gesamtlänge von 113,6 Kilometern und ist auf 5 Linien aufgeteilt, die durchschnittlich in einer Tiefe von 60 bis 65 Metern verlaufen. Die am tiefsten liegende Station ist die Admiralteiskaja (Адмиралтейская) mit 102 Metern unter der Oberfläche. Die Züge fahren täglich im Schnitt alle ein bis zwei Minuten und in der Zeit von 05:30-00:30 Uhr. An russischen Feiertagen wird der Betrieb nachts nicht eingestellt.
  • Die Fahrpreise der Metro sind etwas teurer. Für Einzelfahrten werden Jetons benutzt, die an den Kassen und Automaten der jeweiligen Stationen erhältlich sind und 45 Rubel, also etwa 0,65 Euro, kosten. Der Jeton wird dann einfach am Drehkreuz/Schranke eingeworfen und gibt dann den Zugang zur Metro frei. Ein neuer Chip ist nach einer Fahrt erst wieder notwendig wenn man eine Station fußläufig verlassen hat. Ansonsten kann man beliebig oft ein- und aussteigen. Bei längeren Aufenthalten in St. Petersburg bietet sich unter Umständen die Smart-Card Podoroschnik (Подорожник) an. Diese Karte kostet einmalig 60 Rubel und lässt sich mit verschiedensten Tarifen, wie beispielsweise mit 10, 20 oder 40 Mehrfachfahrten aufladen. Eine Benutzung durch mehrere Personen gestaltet sich dabei allerdings schwierig, da die Karten immer nach einer Abbuchung/Nutzung für 10 Minuten gesperrt sind. Metro Ticketpreise
  • Taxis sind in der Metropole keine Seltenheit, deren Nutzung kann allerdings aufgrund fehlender oder ungenügender Russischkenntnisse herausfordernd werden. Die offiziellen Taxis sind fast ausschließlich auf telefonischem Wege zu bekommen. Dafür werden einem für die geplante Strecke der zu erwartende Fahrpreis und das Kennzeichen des Fahrzeugs bereits im Vorfeld genannt. Die Taxifahrer wissen dann auch bei der Ankunft wohin die Reise gehen soll. Zudem kann man davon ausgehen in einem Fahrzeug befördert zu werden, welches technisch in Ordnung ist. Die Kosten belaufen sich auf durchschnittlich 10 Rubel je Minute. Selten klappt es ein freies Fahrzeug auf offener Straße zu bekommen. Offizielle Taxis
  • Anders kann es bei einen der vielen illegalen Taxis sein. In der Regel handelt es sich dabei um private Fahrer, die mit ihrem Fahrzeug ein paar Rubel nebenher verdienen möchten. Normalerweise dauert es nicht sehr lange bis jemand am Straßenrand hält, nachdem man den Arm gehoben hat. Preislich orientieren sie sich an den offiziellen Tarifen, bestimmen die Endsumme aber selbst. Daher sollte man sich auf den Endpreis vor der Fahrt einigen. Nicht selten werden bei Touristen höhere Preise als bei Einheimischen verlangt. Vorsicht ist geboten wenn bereits mehrere Personen im Fahrzeug sitzen oder auch der Zustand des Autos einen schlechten Eindruck macht. Gelegentlich nutzen Kriminelle die Gelegenheit und es kommt zu Überfällen. Generell sollte man auch auf sein Bauchgefühl hören und nicht bei jedem einfach so einsteigen.
  • Unzählige Brücken überspannen den Flusslauf der Newa, deren Seitenarme, der Moika und die umliegende Kanäle. Die Wichtigsten werden in der Nacht hochgeklappt um dem Schiffsverkehr eine ungehinderte Durchfahrt zu ermöglichen. Das bedeutet dann gleichzeitig eine eingeschränkte Bewegungsfreiheit in den Straßen der Stadt, beschert aber auf der anderen Seite wiederum zum Teil tolle Fotomotive. Die erste Brücke öffnet um 01:25 Uhr und die letzte wird um 05:45 Uhr geschlossen. In der Regel werden die Brücken täglich zu festgeschrieben Zeiten geöffnet und geschlossen. So werden beispielsweise jede Nacht von 02:20-05:10 Uhr die Alexander-Newski-Brücke, von 02:00-05:00 Uhr die Bolscheochtinski-Brücke, von 02:20-05:30 Uhr die Finljandski-Brücke, von 01:40-04:45 Uhr die Litejny-Brücke und von 01:35-04:50 Uhr die Troizkij-Brücke geöffnet.
  • In Sankt Petersburg befindet sich direkt an der Newa eines der bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Hierbei handelt es sich um die Eremitage, die heute in den Gemäuern des Winterpalastes und vier weiteren, angrenzenden Gebäuden untergebracht ist. Dazu zählen neben dem Winterpalast (Winterpalais), die Kleine Eremitage, die Neue Eremitage, die Alte Eremitage und das Eremitage-Theater. Der mächtige, prunkvolle Gebäudekomplex wurde über Jahrzehnte hinweg als Zarenresidenz genutzt. In den Archiven des Museums werden gut drei Millionen Exponate verwahrt, von denen rund 65.000 in sechs Dauerausstellungen präsentiert werden. Die Ausstellungsfläche erstreckt sich dabei auf 350 Räume, die sich wiederum auf drei Etagen verteilen. Geöffnet ist Dienstag bis Sonntag von 10:30-18:00 Uhr. Am Mittwoch und Freitag ist drei Stunden länger geöffnet und montags ist geschlossen. Der reguläre Eintritt kostet für die gesamte Ausstellung 700 Rubel je Person. Schulkinder und Studenten erhalten nach Vorlage eines entsprechenden Nachweises an der Kasse eine kostenfreie Eintrittskarte. Jeden ersten Donnerstag im Monat und am 7. Dezember erhält man generell kostenfreien Zutritt zum Museum. Da sich vorrangig in den Sommermonaten lange Schlangen an den Kassen bilden, ist man gut beraten bereits im Vorfeld die Eintrittskarten zu erwerben. Es ist untersagt Speisen und Getränke mitzubringen, was auch an den Eingängen kontrolliert wird. Für einen kleinen Imbiss ist eine Cafeteria verfügbar. Eremitage
  • Direkt am Winterpalais, auf der von der Newa abgewandten Seite, befindet sich der größte und bedeutendste Platz der Stadt. Der weitläufige Palastplatz, in dessen Mitte eine riesige Säule steht, ist umringt von imposanten Bauten und ging bereits mehrmals in die Geschichtsbücher ein. Beispielsweise als im Jahre 1905 Demonstranten niedergeschossen wurden und er Teil der Oktoberrevolution von 1917 wurde. Die mächtige Alexandersäule in der Mitte des Platzes wurde 1834 zu Ehren Kaiser Alexander I. eingeweiht, ist 47,5 Meter hoch, 600 Tonnen schwer und wurde aus einem einzigen Stück rotem Marmor gefertigt. Im Südosten wird der Palastplatz von der mächtigen Fassade der Generalstabsgebäude begrenzt, die mittig durch einem 27 Meter hohen, doppelten Triumphbogen mit römischer Quadriga verbunden sind.
  • Nur wenige Meter südlich vom Palastplatz beginnt der gut 4,5 Kilometer lange Newski-Prospekt. Ursprünglich nur als herkömmliche Verbindungsstraße zwischen dem Alexander-Newski-Kloster und der Admiralität angelegt, gehört der Prachtboulevard heute zu den berühmtesten Straßen Russland und beherbergt eine Vielzahl an verschiedensten Geschäften, Kaufhäusern wie das Gostiny Dwor, Museen, Kinos, Restaurants und Cafés. Hier findet man fast alles was das Herz begehrt und käuflich, gegen Rubel erwerbbar ist. Neben exklusiven Boutiquen sind auch kleine Läden und Stände mit allerlei Kunsthandwerk im Angebot anzutreffen. So ist es beispielsweise kein Problem sich ein oder mehrere der beliebten Matrjoschkas für die Heimreise einpacken zu lassen. Insgesamt sechs Metrostationen befinden sich am Newski-Prospekt, wobei die grüne Linie 3 fast parallel dazu verläuft. Zudem befahren die Busse und Trolleybusse vieler Linien die wichtige Straße in Sankt Petersburg.
  • Die größte Kathedrale von St. Petersburg trägt eine vergoldete Hauptkuppel mit einem Durchmesser von 26 Metern, ist 101,5 Meter hoch und besitzt ein Fassungsvermögen von bis zu 10.000 Personen. Mächtige 112 Säulen aus rotem Granit und jeweils aus einem Stein gefertigt, fanden hier bei der Errichtung ihren angestammten Platz. Gemeint ist die Isaakskathedrale, die sich am Isaaksplatz befindet und vom zentralen Palastplatz aus in etwa 10 Gehminuten zu erreichen ist. Die überaus beeindruckende Kathedrale wurde während einer langen Bauphase von 1818 bis 1858 auf den Resten eines massiven Vorgängerbaus errichtet. Der Innenraum ist äußerst schmuckvoll gestaltet und reichlich verziert. Auf dem Dach führt eine Aussichtsplattform um die große Kuppel herum und ermöglicht tolle Blicke auf die Dächer der Stadt. Der kostenpflichtige Zugang dafür erfolgt ausschließlich über eine Treppe und beträgt 150 Rubel je Person. Der Dom selbst ist nach Zahlung einer Gebühr in Höhe von 250 Rubel pro Person zugänglich. Die Isaakskathedrale ist täglich außer mittwochs, von 10:30-18:00 Uhr für interessierte Besucher geöffnet. Isaakskathedrale (engl.)
  • Die Ursprünge der Stadt gehen auf die im Flussbett der Newa liegende Haseninsel zurück. Hier wurde im Jahre 1703 mit den Bauarbeiten zur Errichtung der Peter-und-Paul-Festung begonnen und damit auch St. Petersburg gegründet. Nach der Fertigstellung wurde die Befestigungsanlage hauptsächlich als Gefängnis für politische Gefangene genutzt. Die auf dem Gelände befindliche Peter-und-Paul-Kathedrale gehört mit ihrem unübersehbaren, vergoldeten 122,5 Meter hohen Kirchturm, zu den höchsten Gebäuden von Sankt Petersburg und beherbergt heute die letzten Ruhestätten der Zarenfamilie. Zu Ehren Zar Alexander II. und dessen Frau wurden ihre Sarkophage aus rotem und grünem Marmor gefertigt, die anderen sind in edlem Weiß gehalten. Ebenfalls sind heute innerhalb der mächtigen Festungsmauern mehrere Museen zu finden. Täglich um 12:00 Uhr wird traditionell ein Schuss von einer Kanone der Naryschkin-Bastion abgefeuert. Zudem findet dort an jeden Samstag von Mai bis Oktober um 11:45 Uhr ein sehenswerter Wachwechsel statt, der manchmal auch auf Sonntag verlegt wird. Das Gelände der Peter-und-Paul-Festung ist täglich von 06:00-20:00 Uhr kostenfrei zugänglich. Kostenpflichtig dagegen ist die Innenbesichtigung der Peter-und-Paul-Kathedrale und der Museen. Einzeltickets sind für Erwachsene ab 100 Rubel pro Person erhältlich und die verfügbaren Kombitickets können je nach Umfang bis zu 450 Rubel kosten. An den Kassen sind zudem auch Audioguides zur Miete erhältlich, die neben Deutsch auch fünf weitere Sprachen beherrschen. Die Peter-und-Paul-Kathedrale ist Mittwoch bis Samstag und am Montag von 10:00-18:00 Uhr geöffnet. Am Dienstag wird eine Stunde früher geschlossen und sonntags eine Stunde später geöffnet. Die ansässigen Museen öffnen ihre Türen Donnerstag bis Dienstag in der Zeit von 11:00-18:00 Uhr und sind jeden Mittwoch geschlossen. Peter-und-Paul-Festung
  • Unweit der Peter-und-Paul-Festung gelegen, ist der städtische Zoo in nur wenigen Gehminuten zu erreichen. Der Leningrad Zoo oder auch Leningradsky Zoopark genannt, befindet sich am Alexandrowski Park 1 und damit im historischen Zentrum von Sankt Petersburg. Er wurde im Jahre 1865 eröffnet und beherbergt heute auf einer 7,5 Hektar großen Fläche rund 2000 Tiere aus über 600 verschiedenen Arten. Geöffnet ist täglich von 10:00-17:00 Uhr. Für Erwachsene ab einem Alter von 18 Jahren wird ein Eintrittsgeld in Höhe von 500 Rubel verlangt. Kinder und Jugendliche von 7 bis 18 Jahren zahlen jeweils 200 Rubel und Kinder unter 7 Jahren erhalten kostenfreien Zutritt. Leningrad Zoo
  • Direkt neben dem Zoo steht am Alexandrowski Park 7 ein gewaltiger Gebäudekomplex in Form eines Hufeisens. Dort ist das Militärhistorische Artilleriemuseum zu finden, welches zu den größten Militärmuseen der Welt gezählt wird. Bereits im frei zugänglichen Innenhof sind einige Raketenwerfer, Panzer und Haubitzen zu besichtigen. Mehr gibt es im Inneren des Gebäudes zu entdecken. Die sehenswerten Ausstellungsräume und -säle sind Mittwoch bis Sonntag von 11:00-18:00 Uhr geöffnet. Geschlossen ist jeden Montag, Dienstag und am letzten Donnerstag eines Monats. Der Eintritt kostet für Erwachsene jeweils 200 Rubel. Artillerie Museum (Military-historical museum of artillery)
  • Nahe der mächtigen Peter-und-Paul-Festung ist eines der ersten und damit ältesten Häuser der Stadt zu finden. Gemeint ist eine ehemalige Unterkunft des Zaren Peter I., welche heute als Museum fungiert. Das recht kleine Blockhaus wurde innerhalb von drei Tagen im Mai des Jahres 1703 errichtet. Um es vor der Witterung zu schützen und der Nachwelt zu erhalten, umbaute man es später mit einem massiven Steinbau. In den drei Räumen des Hauses sind heute einige persönliche Gegenstände von Peter dem Großen (2,04 Meter) ausgestellt. Geöffnet ist Montag, Mittwoch und Freitag bis Sonntag in der Zeit von 10:00-18:00 Uhr. Am Donnerstag wird dem Besucher von 13:00-21:00 Uhr der Zutritt gewährt und am Dienstag ist geschlossen. Ebenso bleiben die Türen des Häuschens zum Monatsende hin, am letzten Montag verschlossen. Der reguläre Eintrittspreis beträgt für Erwachsene jeweils 200 Rubel. Haus des Zaren Peter I
  • Folgt man der Uferstraße in östlicher Richtung, trifft man unweit vom Haus des Peter dem Großen entfernt auf einen Seitenarm der Newa. Hier, nahe dem Hauptstrom, liegt fest vertäut das Symbol der Oktoberrevolution von 1917, der Panzerkreuzer Aurora. Das heute als Museumsschiff genutzte ehemalige Kriegsschiff der russischen Marine, wurde zuletzt in den Jahren 2014 bis 2016 in Kronstadt umfassend restauriert und kehrte danach an den angestammten Liegeplatz in Sankt Petersburg zurück. Die beeindruckende und historisch bedeutende Aurora kann Mittwoch bis Sonntag in der Zeit von 11:00-18:00 Uhr auch von innen besichtigt werden. Dafür zahlen dann Erwachsene einen Eintrittspreis in Höhe von 600 Rubel und Kinder jeweils 400 Rubel. Am Montag und Dienstag ist das Schiff geschlossen und nur von außen zu besichtigen. Panzerkreuzer Aurora
  • Im Zentrum von St. Petersburg liegen weitläufige Parkanlagen nah beieinander, die zudem sehr schön gestaltet wurden und einer guten Pflege unterliegen. So laden der Sommergarten, das Marsfeld und der Michailowski Garten zu entspannten Spaziergängen ein, die sich gut in einen Ausflug auf eigene Faust integrieren lassen. Auf dem Gelände des Sommergartens befindet sich im nördlichen Teil das Sommer-Palais von Peter dem Großen, welches ausschließlich während der warmen Sommermonate bewohnt wurde. Das westlich angrenzende Marsfeld dagegen besteht zu großen Teilen aus Rasenflächen, die von vielen Wegen durchzogen sind. Mittig auf dem Areal gelegen wurde 1920 auf dem dort befindlichen Massengrab eine Gedenkstätte errichtet, die an die Gefallenen der Februarrevolution von 1917 erinnert. Im Jahre 1957 entfachte man an dieser Stelle zudem eine ewige Flamme. Am Rand des Michailowski Garten und an dessen Nähe am Michailowski Platz sind gleich mehrere interessante Sehenswürdigkeiten zu finden, wie beispielsweise das Saint Michael's Castle, das Russische Museum, die Philharmonie Sankt Petersburg, das Michailowski Theater und die berühmte Blutkirche.
  • Am Standort der Blutkirche wurde am 1. März 1881 der damals amtierende Zar Alexander II. ermordet. Daraufhin ließ sein Sohn Alexander III., zum Gedenken an seinen Vater, dieses imposante Gebäude mit den Zwiebeltürmen nach dem Vorbild der Moskauer Basilius-Kathedrale errichten. Die aufwendige Aktion nahm eine lange Bauzeit in Anspruch, die von 1883 bis 1912 andauerte. Das auch als Auferstehungskirche oder als Erlöserkirche bekannte Bauwerk gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Russlands und sollte bei einem Ausflug auf eigene Faust mit auf der Liste stehen. Allein schon der Außenbereich mit seinen filigranen Mosaiken ist eine wahre Pracht. Geöffnet ist die Blutkirche täglich außer mittwochs von 11:00-19:00 Uhr.
  • Nicht weit von der Erlöserkirche entfernt findet man an der Inschenernaja Straße 4, eine umfangreiche Kunstsammlung mit über 400.000 Exponaten. Der größte Teil davon ist im großen Michailowski-Palast untergebracht, der heute vom Russischen Museum genutzt wird. Im Inneren ausgestellt sind verschiedenste, teils bedeutende Kunstwerke aus den vergangenen Jahrhunderten. Aber auch der beeindruckende Palast selbst mit der hinter dem Gebäude verlaufenden Gartenanlage ist sehenswert. Die Errichtung des Michailowski-Palasts dauerte 6 Jahre an und begann 1819. Von 1895 bis 1898 wurden die Räume und Säle umgestaltet um die Räumlichkeiten fortan als Museum zu nutzen. Einzig der großzügige Eingangsbereich und der Weiße Saal blieben von den Umbauarbeiten verschont und wurden stattdessen aufwendig saniert. Heute zeigt sich der im Obergeschoss befindliche Weiße Saal im ursprünglichen Originalzustand, nebst kompletter, damaliger und rekonstruierter Einrichtung. Ein Souvenirshop und ein Restaurant sind für die Besucher zugänglich. Geöffnet ist Montag von 10:00-20:00 Uhr, Mittwoch und Freitag bis Sonntag in der Zeit von 10:00-18:00 Uhr. Am Donnerstag wird dem Besucher von 13:00-21:00 Uhr der Zutritt gewährt und am Dienstag ist geschlossen. Der reguläre Eintritt kostet für Erwachsene jeweils 450 Rubel. Audio-Guides sind im Russischen Museum für je 350 Rubel mietbar und können unter anderem auch deutsch.
  • Unter der Leitung des Russischen Museum stehen neben dem Michailowski-Palast auch das benachbarte Michailowski-Schloss, welches auch Ingenieursschloss genannt wird, der Marmorpalast, der Stroganow Palast, das erste Häuschen von Peter dem Großen und dessen Sommerpalast. Das Michailowski-Schloss wurde vom Zaren Paul I. in Auftrag gegeben und von 1797 bis 1801 errichtet. Kurz nach dem Einzug wurde der Zar ermordet, die Familie zog sofort wieder aus und das Gebäude stand seitdem fast 20 Jahre leer. Ab dem Jahre 1820 wurde das Gebäude dann weiter als Haupt Ingenieurschule genutzt. Dauerausstellungen des Russischen Museum zeigen heute hauptsächlich Porträt Gemälde und Skulptur Porträts. Ab und zu werden auch Sonderausstellungen präsentiert. Geöffnet ist Montag, Mittwoch und Freitag bis Sonntag in der Zeit von 10:00-18:00 Uhr. Am Donnerstag wird dem Besucher von 13:00-21:00 Uhr der Zutritt gewährt und am Dienstag ist geschlossen.
  • Ebenfalls als Teil des Russischen Museum zählt der am Newski-Prospekt 17 gelegene Stroganow-Palast. Das Gebäude wurde 1754 fertiggestellt, von der Familie Stroganow bezogen und war bis zum Jahre 1917 in dessen Besitz, als es schließlich in staatliche Hände gelangte. Anfang der 90er Jahre wurde es dem Russischen Museum unterstellt, welches dort dann seit 1995 verschiedene Dauerausstellungen präsentiert. Im Erdgeschoss des gewaltigen Hauses sind hauptsächlich wechselnde Sonderausstellungen sowie ein Wachsfigurenkabinett zu sehen. Im Innenhof befindet sich ein kleines Restaurant. Geöffnet ist Montag, Mittwoch und Freitag bis Sonntag in der Zeit von 10:00-18:00 Uhr. Am Donnerstag wird dem Besucher von 13:00-21:00 Uhr der Zutritt gewährt und am Dienstag ist geschlossen.
  • Unweit vom Stroganow-Palast entfernt und auch am berühmten Newski-Prospekt gelegen, ist die Kasaner Kathedrale zu finden. Die Errichtung der zweitgrößten Kirche von Sankt Petersburg dauerte zehn Jahre an und wurde 1811 beendet. Bei der Planung und den Bauarbeiten orientierte man sich dabei stark an den Petersdom in Rom. Die beiden Seitenflügel werden von insgesamt 96 Säulen getragen, die jeweils dreizehn Meter hoch sind. Anfangs auch als Gotteshaus genutzt, wurde der Bau jedoch schnell zur Sammelstelle von Kriegstrophäen des Russlandfeldzugs von 1812 mit dem später endenden Sieg über Napoleon. Ab 1932 zog das Museum für Geschichte der Religion und des Atheismus in einige Räumlichkeiten ein, die dann ab 1990 vom Museum für Religionsgeschichte weiter genutzt wurden. Der Zutritt zur Kasaner Kathedrale ist kostenfrei möglich und Gottesdienste finden täglich um 10:00 Uhr und 18:00 Uhr statt.
  • Am Finnischen Meerbusen und etwa 30 Kilometer westlich von Sankt Petersburg gelegen, ist die ehemalige Sommerresidenz der russischen Zaren zu finden. Die umfangreiche Anlage des Peterhof wurde nach 9 Jahren Bauzeit schließlich 1723 noch unfertig eröffnet und besteht im Wesentlichen aus dem Großen Palast, den Oberen Garten und dem Unteren Park. Mit mehr als 100 Hektar Fläche nimmt dabei der Untere Park den größten Teil des Areals ein. Insgesamt gesehen sind die Park- und Gartenflächen vom Peterhof stilvoll angelegt und befinden sich in einem äußerst gepflegten Zustand. Immer wieder trifft man auf verschiedene Statuen, kleineren Bauten und tolle Brunnenanlagen mit Fontänen, die durch natürlichen Wasserdruck erzeugt werden und ohne zusätzliche Pumpen ständig mit Wasser versorgt werden können. Das größte Wasserspiel wurde zwischen dem zentral gelegenen Palast und dem 400 Meter langen Meereskanal installiert. Die Große Kaskade überwindet dabei einen Höhenunterschied von fünfzehn Metern und ergießt sich eindrucksvoll in das Wasserbecken vor dem schnurgeraden Kanal. Einige Wasserfontänen im Parkbereich fallen nicht sofort ins Auge und können die Besucher unerwartet nass machen. So sollte man beispielsweise bei einer kleinen Eiche mit Tulpen und einer weißen Bank etwas aufmerksamer sein, wenn man trocken bleiben möchte.
  • Der Zutritt zu den Parkflächen des Peterhof ist täglich von 09:00-20:00 Uhr gestattet. Am Samstag auch bis 21:30 Uhr. In den Wintermonaten von Oktober bis April wird früher geschlossen und es sind jegliche Wasserspiele außer Betrieb. Dafür ist der Eintritt in den Unteren Park während dieser Zeit kostenfrei und in den oberen Garten ganzjährig kostenlos möglich. Der reguläre Eintrittspreis während der Sommermonate beträgt dagegen jeweils 750 Rubel pro Person. Verlässt man den Unteren Park, verliert damit auch das erworbene Ticket seine Gültigkeit. Der Große Palast ist im Winterhalbjahr für Besucher nicht zugänglich. In der Sommersaison dagegen ist er Dienstag bis Sonntag von 10:30-19:00 Uhr geöffnet und samstags bis 21:00 Uhr. Dafür sind dann weitere 700 Rubel je Person zu zahlen. Ruhetage sind jeden Montag und am letzten Dienstag eines Monats. Die weiteren Museen und Ausstellungen auf dem Gelände haben unterschiedliche Öffnungszeiten und Eintrittspreise. Peterhof -/- Eintrittspreise und Öffnungszeiten
  • Südlich von St. Petersburg in Puschkin gelegen und etwa 32 Kilometer von den Liegeplätzen entfernt, ist der Katharinenpalast mit der berühmten Rekonstruktion des Bernsteinzimmers zu finden. Das originale Bernsteinzimmer wurde im Laufe des Zweiten Weltkrieges demontiert und gilt bis heute als verschollen. Die ehemalige Zarenresidenz steht inmitten umfangreicher, prachtvoll gestalteter Park- und Gartenanlagen, die insgesamt eine Fläche von rund 600 Hektar einnehmen. Der Katharinenpalast selbst wurde von Katharina I, der Frau von Peter dem Großen, beauftragt und erst im Jahre 1785 fertiggestellt. Neben zahlreichen sehenswerten Zimmern und Sälen ist in einem Seitenflügel des riesigen Palastes zudem das Puschkin-Museum zu erkunden. Besucher können den Palast montags von 10:00-20:00 Uhr und Mittwoch bis Sonntag von 10:00-17:00 Uhr erkunden. An Feiertagen, dienstags und zusätzlich an jedem letzten Montag des Monats ist geschlossen.
  • Über die Tour- und Ausflugsanbieter GetYourGuide*, Meine Landausflüge*, rent-a-guide* (Kreuzfahrtausflüge), und Viator* kann man verschiedene Ausflüge, Aktivitäten, Touren, Tickets und Eintrittskarten buchen, die oft weitaus günstiger angeboten werden als vergleichbare Ausflüge der Reedereien. So lassen sich einfach eine Vielzahl an Ausflügen auf eigene Faust realisieren.

 

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  • Öffnungszeiten der Museen: Montag und Mittwoch bis Sonntag von 10:00-18:00 Uhr. Dienstags ist größtenteils geschlossen.
  • Öffnungszeiten der Post: Montag bis Freitag von 09:00-17:00 Uhr
  • Öffnungszeiten der Banken: Montag bis Donnerstag von 09:30-17:00 Uhr und am Freitag von 09:30-16:00 Uhr
  • Öffnungszeiten der Touristen-Info: Montag bis Sonntag von 10:00-19:00 Uhr. Im Cruise Terminal nach Ankunft eines Kreuzfahrtschiffes.
  • Öffnungszeiten der Geschäfte: Montag bis Sonntag von 10:00-20:00 Uhr. Größere Geschäfte schließen oft auch erst um 22:00 Uhr.
  • Landesvorwahl: +7
  • Taxi St. Petersburg: Tel. +7 (812) 324-7777, 068 (068)
  • Taxi St. Petersburg: Tel. +7 (911) 757-9877 (Daily Express)
  • Taxi St. Petersburg: Tel. +7 (812) 600-8888 (New Yellow Taxi)
  • Taxi St. Petersburg: Tel. +7 (812) 777-1777 (Taxi 777)
  • Taxi St. Petersburg: Tel. +7 (812) 643-4273 (Welcome Taxi)
  • Allgemeiner Notruf: Tel. 112
  • Polizei: Tel. 102
  • Notarzt: Tel. 103
  • Feuerwehr: Tel. 101
  • Amtssprache: Russisch
  • Landeswährung: Rubel, 1 Rubel = 100 Kopeken. Es werden nur die seit 1998 im Umlauf befindlichen neuen Banknoten und Münzen akzeptiert.

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