Hafeninfo - Civitavecchia

Wissenswertes und Ideen für den eigenen Ausflug in der Hafenstadt und nach Rom


  • Regulärer Liegeplatz: langgezogene Mole, Pier 10, 11, 12, 12a, 13 und 13a
  • Regulärer Liegeplatz: Landseite Pier 25
  • Hafenshuttle: kostenfrei verfügbar
  • Taxis: in der Regel am Pier und am Shuttlestopp verfügbar
  • Busse: ausgebautes Busliniennetz
  • ÖPNV Rom: sehr gut ausgebautes Liniennetz (Bus, Straßenbahn, Metro)
  • Mietwagen*: Avis, Via 16 Settembre 46 am Service Center Largo della Pace
  • Mietwagen*: Budget, Via 16 Settembre 46 am Service Center Largo della Pace
  • Mietwagen*: Europcar, Via Tarquinia, 19 am Service Center Largo della Pace
  • Mietwagen*: Hertz, Viale della Repubblica, 10A in Bahnhofsnähe
  • Post: Via Giordano Bruno, 11, Civitavecchia
  • Post: Piazza di San Silvestro, 28, Rom und am Petersplatz
  • Touristen-Info: am Service Center Largo della Pace (Shuttlestopp)
  • Touristen-Info Rom: am Hauptbahnhof Termini und am Petersplatz (Vatikan)
  • Banken und Automaten: spärlich verteilt im Zentrum Civitavecchia
  • Banken und Automaten: hohe Dichte im Zentrum von Rom

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  • Der Hafen von Civitavecchia verfügt über mehrere Liegeplätze für Kreuzfahrtschiffe. Nicht selten befinden sich fünf oder mehr davon gleichzeitig im wichtigen Küstenort. Die meisten von ihnen machen an der langgezogenen Mole am Pier 10, 11, 12, 12b, 13a und/oder 13b fest. Gegenüber dem letztgenannten Liegeplatz steht auf der Landseite zusätzlich Pier 25 für weitere Schiffe zur Verfügung. Am Liegeplatz 12b wurde in 2016 mit der Errichtung eines neuen und modernen Kreuzfahrtterminals begonnen. Die Bauarbeiten sollen zwei Jahre andauern und somit 2018 zum Abschluss kommen.
  • Der Hafen selbst wird idealerweise mit einem der kostenfreien Hafenshuttle verlassen. Im Normalfall sind auf den Linien jeweils zwei Busse unterwegs, die alle 15 Minuten fahren und als gemeinsames Ziel das Service Center Largo della Pace an der Straße Via Turco haben. Direkt nach der Ankunft eines Schiffes und nach dessen Freigabe durch die Hafenbehörde werden oft auch mehr Busse eingesetzt, um den Ansturm der ausströmenden Kreuzfahrtpassagiere gerecht zu werden. Das klappt aber nicht immer. Die Fläche des ehemaligen, öffentlichen Parkplatzes dient dabei als zentraler Sammelpunkt und Service Center mit Informationsstand für die ankommenden Kreuzfahrer(innen). Taxifahrer und diverse Tour Anbieter preisen zudem ihre Dienste an und starten in der Regel dort ihre Ausflüge. So werden unter anderem auch verschiedene Bustouren nach Rom angeboten. Für den Rückweg vom Largo della Pace zu den Liegeplätzen, nutzt man dann am besten den Shuttle-Bus mit dem gekennzeichneten und zugehörigen Schiffsnamen. Hafenplan

Empfehlenswert, deutschsprachig und preiswert.

Transferangebote durch Civita Tours von Civitavecchia nach Rom und zurück.


  • Die Kathedrale San Francesco d'Assisi befindet sich an der Piazza Vittorio Emanuele und ist fußläufig in 10-15 Minuten zu erreichen. An dem heutigen Standort befand sich ursprünglich eine franziskanische Kirche, die im Laufe der Zeit für die stetig wachsende Bevölkerung zu klein wurde und schließlich der wuchtigen Kathedrale weichen musste. Das 1943 durch Bombenangriffe stark beschädigte Gebäude wurde sieben Jahre später umfangreich, schlicht, aber stilvoll restauriert.
  • Ein archäologisches Museum ist in einem historischen Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, ein paar Straßen weiter in der Largo Camillo Benso Conte di Cavour 1, untergebracht. Die Ausstellung des Museo Nazionale Archeologico erstreckt sich auf drei Etagen und zeigt Fundstücke aus der Stadt und der angrenzenden Umgebung. Darunter werden unter anderem viele interessante Skulpturen, Handwerksarbeiten aus verschiedensten Metallen und Keramiken präsentiert. Geöffnet ist täglich außer montags von 08:30-19:30 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei.
  • Das am Hafen befindliche und auffällige Forte Michelangelo ist eine Festungsanlage aus dem 16. Jahrhundert und diente zum Schutz der Bewohner bei feindlichen Angriffen. Um die Burg herum wurde eine parkähnliche Umgebung geschaffen die durchaus zu einem Spaziergang einlädt. Da die mächtige Festung heute von den Hafenbehörden genutzt wird ist eine Innenbesichtigung leider nicht möglich. Als weitere Schutzmaßnahme errichtete man am Hafen zudem eine gewaltige Mauer, in deren Mitte der schöne Brunnen Fontana Vanvitelli aus Travertin-Marmor im 18. Jahrhundert integriert wurde. Am nördlichen Ende des Walls verbindet ein restauriertes Tor aus dem Jahre 1761 den Hafen mit der Stadt.
  • Civitavecchia verfügt über ein paar kleinere Strandabschnitte, die in südöstlicher Richtung verlaufen und sich direkt an dem Hafen beziehungsweise am Forte Micheangelo anschließen. Angrenzend lädt die mit Palmen gesäumte Promenade zu einem entspannten Spaziergang ein. Dabei sind vereinzelt kleine Restaurants und Bars zu finden. Je nach Empfindlichkeit bietet sich an den Stränden das Tragen von Badeschuhen an, da sie größtenteils aus gröberen Kies und kleineren Steinen bestehen.

  • Ein beliebtes Ziel in Civitavecchia ist der örtliche Bahnhof, von dem man mit der italienischen Bahn Trenitalia bequem Rom erreichen kann. Je nach gewähltem Zug und Zielbahnhof sind so pro Strecke 50 bis 75 Minuten Wege Zeit für die rund 75 Kilometer einzuplanen. Ein kleiner zeitlicher Puffer sollte immer mit berücksichtigt werden um unvorhersehbare Vorkommnisse abdecken zu können und vor Abfahrt des eigenen Schiffes sicher wieder zurück an Bord zu sein. Das Portmobility Service Center Largo della Pace ist etwas weiter vom Bahnhof entfernt als der eigentliche Hafenausgang und man benötigt von dort für die 1,5 Kilometer Fußweg etwa 20 bis 25 Minuten, je Richtung. Mit Taxi oder Bus geht es natürlich deutlich schneller und komfortabler. Einige Busse der Linien des örtlichen Anbieters Argo srl befahren die Straße Via XVI Settembre in Richtung Bahnhof und halten auch am Largo della Pace beziehungsweise in dessen Nähe. Eine direkte Verbindung ist ebenso eingerichtet. Von 08:10-11:50 Uhr fährt dieser Bus alle 20 Minuten in Richtung Bahnhof ab, mit optionalem Zwischenstopp an der Kathedrale und am archäologischen Museum. Nach einer kurzen Fahrt erreicht man dann den Bahnhofsvorplatz. Zurück geht es dann ebenso im 20 Minuten Takt am Nachmittag in der Zeit von 14:20-18:20 Uhr. Bei den Planungen sollte man berücksichtigen dass diese Busse schnell voll werden können. Besonders wenn mehrere Kreuzfahrtschiffe im Hafen liegen. Ein Einzelfahrschein kostet pro Person jeweils 2 Euro, ist am Infopoint und auch in der nahe liegenden Pizzeria Mastro Tiita erhältlich. Verbindung Largo della Pace – Bahnhof -/- Argo Buslinien -/- Civitavecchia Busnetz
  • Wer mit dem Zug nach Rom möchte, erhält die gewünschten Fahrscheine in der Regel am Largo della Pace, dem Zielpunkt der Hafenshuttle. Da sich dort am Info-Point jedoch oft lange Schlangen bilden, stehen alternativ dazu die Schalter und Fahrkartenautomaten im Bahnhofsgebäude zur Verfügung. Letztere können auch deutsch. Hoher Beliebtheit erfreut sich dabei das BIRG-Ticket (Biglietto Integrato Regionale Giornaliero) für 12 Euro pro Nase. Dieses ist nach Entwertung an den im Bahnhof befindlichen grünen Stempelmaschinen, gültig für die Hin- und Rückfahrt in den „langsameren“ Regionalzügen (Reg, RV, FL5) und berechtigt zudem die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Rom für 24 Stunden. Bis zum Hauptbahnhof Roma Termini benötigen die etwa halbstündlich fahrenden Regionalzüge rund 75 Minuten. Die teureren Schnellzüge (IC, FB) schaffen diese Strecke in gut 50 Minuten, fahren aber nicht so häufig und dürfen nicht mit dem BIRG-Ticket genutzt werden. In dieser Zeit erreichen die Regio-Bahnen auch die gut gelegene Bahnstation Roma San Pietro, die sich fußläufig 10 bis 15 Minuten vom Vatikan entfernt befindet. Eine Rückfahrt nach Civitavecchia von diesem Bahnhof anzutreten ist allerdings nur bedingt empfehlenswert. Die Züge kommen in der Regel vom römischen Hauptbahnhof und sind dann oft schon so gut gefüllt dass, wenn man überhaupt noch mitkommt, ein Sitzplatz nicht mehr zur Verfügung steht. Besser gleich vom Roma Termini oder einem vorgelagerten Bahnhof die Rückfahrt antreten. Die Regio-Züge halten normalerweise an den dreizehn Bahnhöfen Civitavecchia, Santa Marinella, Santa Severa, Marina di Cerveteri, Ladispoli-Cerveteri, Torre in Pietra-Palidoro, Maccarese-Fregene, Roma Aurelia, Roma San Pietro, Roma Trastevere, Roma Ostiense, Roma Tuscolana und Roma Termini. Dabei ist auch zu beachten dass der angefahrene Bahnsteig am römischen Hauptbahnhof etwas abseits, an der Stazione Per Le Linee Del Lazio mit den Gleisen 25 und 26 liegt. Für den Rückweg sollte zwingend ein gutes Zeitpolster mit eingeplant werden. Die Kreuzfahrtschiffe legen selten später als geplant ab und warten normalerweise nicht auf jeden Ausflügler. Zur Not kann man sich noch ein teures Taxi greifen, welches allerdings von Rom bis Civitavecchia, je nach zurückgelegter Strecke 120-150 Euro kostet. Trenitalia -/- Zugverbindungen -/- Fahrpläne

  • Rom verfügt über ein sehr gut ausgebautes ÖPNV Netz, welches mit dem BIRG-Ticket nutzbar ist und von den römischen Verkehrsbetrieben ATAC betrieben wird. Dabei stehen verschiedenste Bus-, Straßenbahn- und Metrolinien zur Verfügung. So kreuzen sich die beiden U-Bahnlinien A und B am Hauptbahnhof Termini und machen ihn mit dem vorgelagerten Busbahnhof zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt in der italienischen Hauptstadt. Zudem existiert noch eine Metrolinie C, die im östlichen Teil Roms verkehrt. Das Straßenbahnnetz wurde bereits 1877 in Betrieb genommen und verfügt heute nach zahlreichen Stilllegungen noch über 6 befahrene Strecken. Ein ehemaliges und umfangreiches Oberleitungsbussystem wurde bis auf eine Linie reduziert, die vom Hauptbahnhof Roma Termini aus in Richtung Norden als Schnellbuslinie 90 unterwegs ist. In Teilbereichen ohne Oberleitung beziehen die Elektrofahrzeuge ihre Energie aus einem integrierten Batteriesystem. Die im Übrigen zahlreichen Stadtbusse werden in verschiedene Kategorien unterteilt und sind auf ihren Linien im Innenstadtbereich oft im 5-10 minütigen Takt unterwegs. Das ermöglicht mitunter geringe Wartezeiten und betrifft vorrangig die am häufigsten vorkommenden orangenen Busse, welche als „blaue“ Linea Urbana (U) fahren. Zudem existieren die als Linea Espressa (grün/X) bezeichneten Schnellbuslinien. Dafür werden in der Regel grün-weiß lackierte Gelenkbusse eingesetzt, die nur an wenigen Haltestellen stoppen. Außerdem gibt es noch die dunkelrote, kaum anzutreffende Linea Esatta und die schwarzen Nachtbuslinien. An den Haltestellenschildern sind die betreffenden Linien samt Linienplan als Listenansicht erkennbar. Der rot umrandete Stopp kennzeichnet dabei den eigenen Standort. So ist auch schnell erkennbar wo die Busse im weiteren Verlauf noch halten. In den öffentlichen Verkehrsmitteln sollte man besonders gut auf Taschendiebe achten, besonders dann wenn es voll und eng wird. ATAC Roma -/- Metro und Vorortbahnen
  • Ein Einzelfahrschein ist ab Entwertung für 100 Minuten gültig und kostet 1,50 Euro. Wird eine Metrostation verlassen muss bei einem erneuten Zutritt ein neues Ticket benutzt werden, auch wenn die Zeit noch nicht voll ausgeschöpft wurde. Für eine intensivere Nutzung des Nahverkehrs bietet sich das Tagesticket ROME 24H an, welches derzeit 7 Euro pro Person kostet. Die Fahrscheine sind in Tabakläden (Tabacchi) und in den Bahnhöfen erhältlich. Sie müssen vor Fahrtantritt an den Stempelmaschinen in den Bahnhöfen oder in den Bussen direkt nach dem Einsteigen entwertet werden und sollten speziell in der Metro bis zum Verlassen der Station aufbewahrt werden, da Kontrollen auch dort durchgeführt werden. In den Stadtbussen sind keine Tickets beim Fahrer erwerbbar. An einem Fahrkartenautomaten sollte man möglichst passend zahlen um sich später nicht über die eventuell auftretende mangelhafte Restgeldausgabe zu ärgern. BIRG-Ticket
  • Der Großteil der historischen Besuchermagnete befindet sich in der Innenstadt Rom’s. Mit den roten und bekannten Hop On Hop Off Bussen von City-Sightseeing erhält man einen guten Überblick und ersten Eindruck von der Stadt. Die an Bord befindlichen Audioguides sind auch in deutscher Sprache verfügbar und vermitteln viel Wissenswertes über die Sehenswürdigkeiten. Die Busse starten ihre 100minütigen Runden vor dem Hauptbahnhof und fahren täglich von 09:00-19:40 Uhr und in der Regel alle 10 Minuten. Ein 24 Stunden gültiges Ticket kostet für Erwachsene jeweils 28 Euro und für Kinder von 5 bis 15 Jahren jeweils 14 Euro. Weitere Anbieter sind Big Bus Rome und Gray Line I Love Rome, die ein ähnliches Programm absolvieren. Als kostengünstige Alternative bieten sich die öffentliche Busse der Linie 64 an, die den Bahnhof Roma San Pietro mit dem Hauptbahnhof Roma Termini verbinden. Die Fahrstrecke verläuft dabei quer durch das Zentrum und damit unweit an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei. Zudem ist die Fahrt für Inhaber des BIRG-Tickets obendrein kostenfrei, beziehungsweise in der Zugfahrkarte inkludiert. Eine Rundfahrt per Boot auf dem sich durch Rom schlängelnden Tiber ist nicht unbedingt empfehlenswert. Das Flussbett liegt recht tief und man sieht nicht wirklich viel von den schönen historischen Sehenswürdigkeiten. Taxis sind in Rom ausreichend unterwegs. Man sollte darauf achten nur die offiziellen Fahrzeuge zu nutzen. Diese sind weiß lackiert, haben ein „Taxi“ Schild auf dem Dach und besitzen eine Ident Nummer die außen und innen angebracht ist. Zudem sollte das Taxameter bei Fahrtantritt eingeschaltet sein.



  • Das Gebiet der Vatikanstadt ist von einer mächtigen Mauer umgeben, nur 0,44 Quadratkilometer groß und damit der kleinste Staat der Welt. Von der Bahnstation Roma San Pietro aus vergehen fußläufig 10-15 Minuten bis zum Erreichen des Petersplatzes mit seinem zentral stehenden 25 Meter hohen Obelisken Vaticano. Zehn Meter kürzer sind dagegen die 284 Säulen der umgebenen Kolonaden, die wiederum 140 der jeweils 3,20 Meter hohen Heiligenstatuen tragen. Zwischen den Brunnen und dem Obelisken sind auf dem Boden Markierungen zu finden, von denen aus nur noch die vorderen Säulen der Kolonaden sichtbar sind, hinter denen sich die anderen Reihen versteckt halten. Die vatikanische Poststelle und öffentliche Toiletten befinden sich auf der linken bzw. südlichen Seite des Platzes. Sofern der Papst im Vatikan verweilt spricht er sonntags um 12:00 Uhr das Angelusgebet. Für den Zutritt zur Generalaudienz am Mittwoch, die um 10:00 Uhr beginnt, sind kostenlose Eintrittskarten nötig. Diese sind nach vorheriger Anmeldung im deutschen Pilgerbüro nahe der Engelsburg erhältlich. Mit ein wenig Glück kommt man zu dieser Zeit auch spontan und ohne Karte auf den Petersplatz. Das ist allerdings nicht die Regel und der Zutritt kann verwehrt werden. Deutsches Pilgerbüro
  • Der Besucherstrom zum Eingang des eindrucksvollen und angrenzenden Petersdom wird über die rechte Seite des Platzes gelenkt. Dort muss man eine Sicherheitskontrolle über sich ergehen lassen wie man sie von Flughäfen und Kreuzfahrtschiffen her kennt. Hat man diese hinter sich gelassen steht man auch gleich in der nächsten Warteschlange. Hier wird die maximal zulässige Besucherzahl des eindrucksvollen Kirchengebäudes gesteuert und streng auf das Tragen angemessener Kleidung geachtet. Aber erst wenn man an der Reihe ist und einem der Zutritt gewährt wird. Ist man zu sommerlich und freizügig angezogen kann im Vorfeld auf das Anstehen getrost verzichtet werden. Es müssen mindestens die Schultern und Knie bedeckt sein, sonst wird man abgewiesen und darf nicht hinein. Unterhalb des imposanten Doms befinden sich die vatikanischen Grotten mit einigen Papstgräbern. Der Zugang zur Krypta ist kostenfrei möglich und wurde vom Longinus-Pfeiler nach draußen verlegt. Er befindet sich nun rechts vom Eingang, in Richtung Kuppelzugang. Vormittags werden dort ab und an Messen abgehalten und so ist dann zu diesen Zeiten der Zutritt für Besucher gesperrt. Unterhalb der Krypta ist noch die vatikanische Nekropole gelegen, die das Petrusgrab beherbergt. Diese ist jedoch nur nach Voranmeldung und im Rahmen einer Führung zugänglich. Der Zugang zum Petersdom ist täglich von 07:00-18:00 Uhr möglich. In der Sommermonaten auch bis 19:00 Uhr. Der Eingang zu den Grotten wird eine Stunde früher geschlossen. Während der Zugang zum eindrucksvollen Gotteshaus kostenfrei ist, verhält sich das mit der besteigbaren Kuppel des Petersdom und den vatikanischen Museen etwas anders. Ufficio Scavi Nekropole

  • Von der Kuppel des Petersdoms erschließt sich eine hervorragende Sicht über Rom und die wunderschönen vatikanischen Gärten. Diese sind jedoch nur nach Anmeldung und in Form einer Gruppenführung mit mindestens 16 Teilnehmern zu besichtigen. Die Kuppel und das Dach des Petersdoms hingegen bieten eine Aussichtsplattform in 117 Metern Höhe, Toiletten, ein kleines Restaurant und können gegen Zahlung einer Gebühr bestiegen werden. So zahlt man je Person 6 Euro wenn ausschließlich die Treppen mit 551 Stufen genutzt werden sollen. Etwas bequemer geht es für 2 Euro mehr per Fahrstuhl, der allerdings nur bis zu Dach reicht. Der weitere Aufstieg zur Kuppel ist über schmale und teilweise recht steile Treppen möglich. Die Kuppel ist täglich von 08:00-16:45 Uhr und im Sommer bis 18:00 Uhr geöffnet. Die Zahlung der Zugangsgebühr ist nur mit Bargeld möglich und es existieren keine ermäßigten Preise.

  • In den vatikanischen Museen (Musei Vaticani) sind bedeutende Kunst- und Kulturschätze ausgestellt. Neben den päpstlichen Sammlungen ist im Zuge eines Museumsbesuches auch die Sixtinische Kapelle besichtbar. Ein kompletter Rundgang durch das umfangreiche Areal ist rund sieben Kilometer lang und benötigt je nach persönlichem Interesse einiges an Zeit. Die Ausstellungen sind in 12 Bereiche unterteilt. So sind verschiedenste Galerien, Kapellen, Gemächer und Säle, die vatikanischen Höfe, ein Gregorianisch-Ägyptisches Museum, Antikensammlungen, Gemäldesammlungen, Keramik- und Mosaiksammlungen, eine Sammlung moderner religiöser Kunst, eine Sammlung frühchristlicher Kunst, das Historische Museum des Vatikan und die Museen der Vatikanischen Bibliothek zu besichtigen. Der nördlich gelegene Haupteingang zu den vatikanischen Museen ist an der Straße Viale Vaticano zu finden. Geöffnet ist Montag bis Samstag von 09:00-18:00 Uhr. Dabei erfolgt der letzte Einlass um 16:00 Uhr. Am letzten Sonntag eines Monats ist zusätzlich von 09:00-14:00 Uhr geöffnet (letzter Einlass ist um 12:30 Uhr). An diesem Tag ist das Areal für die Besucher kostenfrei zugänglich. An den anderen Tagen zahlen Erwachsene für den Zugang zur Ausstellung jeweils 16 Euro. Für Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren wird die Hälfte aufgerufen. Die Wartezeiten am Eingang sind oft sehr lang wenn man nicht bereits vorab gebucht hat und eine etwas teurere Eintrittskarte ohne Anstehen bei sich führt. Zu beachten ist auch hier die Kleiderordnung, die keine Shorts und ärmellose Oberteile erlaubt. Vatikanische Museen

  • Die zur Verfügung stehende Zeit in Rom ist für Kreuzfahrer in der Regel stark begrenzt. Man möchte möglichst viel sehen und nicht die Zeit in den überwiegend langen Warteschlangen verbringen. Deshalb macht es durchaus Sinn sich die speziellen Ticketangebote ohne Wartezeiten anzuschauen. Diese sind mit und ohne Führungen verfügbar, sicherlich etwas teurer als die regulären Eintrittskarten, sparen jedoch mitunter Stunden an Wartezeit ein. Unten auf dieser Seite sind bei Bedarf diverse Angebote zu finden.
  • Folgt man vom Petersplatz aus der breiten Straße Via della Conciliazione, so ist die wuchtige Engelsburg (Castel Sant’Angelo) nicht mehr zu verfehlen. Nach etwa 800 Metern steht man direkt vor dem eindrucksvollem Bau, der von Kaiser Hadrian als Mausoleum konzipiert wurde und später nach der Fertigstellung im Jahre 139 mit baulichen Anpassungen auch als Gefängnis und als päpstliche Unterkunft genutzt wurde. Ein unterirdischer Geheimgang verbindet die Engelsburg mit dem Vatikan, der den Päpsten ungehinderten Zugang zu beiden Seiten ermöglichte. Seit 1906 wird die Anlage als Museum betrieben und bietet dem Besucher auf fünf Etagen viele interessante Eindrücke vergangener Zeiten. Geöffnet ist täglich von 09:00-19:30 Uhr und die Wartezeiten fallen im Allgemeinen recht human aus. In der Regel erhält man recht schnell Zugang zum Gebäude, was aber nicht ausschließt dass sich auch mal längere Schlangen am Eingang bilden können. Insbesondere wenn viele Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Civitavecchia liegen, kommen zu den ohnehin schon vielen in Rom befindlichen Touristen noch schnell ein paar tausend Kreuzfahrer hinzu. Als reguläres Eintrittsgeld sind für Erwachsene 13 Euro pro Person zu entrichten. 6,50 Euro zahlen junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren. Wer jünger als 18 Jahre ist darf kostenfrei eintreten, wie auch alle Besucher am ersten Sonntag jeden Monats. Südlich des massiven Gebäudes überspannt die ansehnliche Engelsbrücke (Ponte Sant'Angelo) das tief verlaufende Flussbett des Tiber. Engelsburg

  • An der Piazza Navona kann man einen erholsamen Zwischenstopp in einem der ansässigen, zahlreichen Cafés einlegen und dabei den Blick über den weitläufigen Platz schweifen lassen. So befindet sich am nördlichen Ende der Fontana del Nettuno (Neptunbrunnen) und im Süden der Fontana del Moro (Mohrenbrunnen). Zentral auf dem Platz gelegen wurde die Errichtung des unübersehbaren und detailreichen Fontana di Fiumi (Vierströmebrunnen) mit seinem charakteristischen Obelisken im Jahre 1651 abgeschlossen. In unmittelbarer Nähe dazu befindet sich das Gebäude der katholische Kirche Sant'Agnese in Agone.
  • Als ein sehr gut erhaltenes Gebäude der Antike gilt das in den Jahren 119 bis 125 erbaute, recht wuchtig wirkende Pantheon. Der ursprüngliche Tempelbau an diesem Standort wurde bereits im Jahre 25 v.Chr. fertiggestellt und daraufhin mehrfach enorm beschädigt. Im Zuge des Wiederaufbaus wurde die heute vorhandene charakteristische Dachkonstruktion installiert, welche lange Zeit weltweit einzigartig war und immer wieder Architekten zu diversen Nachbauten inspirierte. An der Piazza della Rotonda gelegen, markiert die Vorhalle (Pronaos) den Eingangsbereich zum eindrucksvollen runden Kuppelsaal (Rotunde). Das markante Loch in der Mitte der Kuppel misst gut neun Meter im Durchmesser und besitzt keine Abdeckung. So kann es durchaus passieren dass bei schlechteren Wetterverhältnissen auch größere Niederschlagsmengen ins Innere gelangen und den Bodenbelag rutschig machen. Für den Abtransport sorgen die im Marmorboden befindlichen Abflusslöcher. In der Vergangenheit wurde das Gebäude zum Teil auch als letzte Ruhestätte für bedeutende Persönlichkeiten genutzt. So befindet sich beispielsweise der Sarkophag des berühmten Malers Raffael unterhalb der als Statue zu sehenden Heiligen Jungfrau Madonna del Sasso. Eine Innenbesichtigung nimmt nicht sehr viel Zeit in Anspruch. Aus diesem Grunde sind die Wartezeiten am Pantheon normalerweise nicht sehr lang. Der Eintritt ist kostenfrei. Eine Rampe überbrückt die Stufen im Eingangsbereich und macht so den Zugang auch barrierefrei möglich. Geöffnet ist Montag bis Samstag von 09:00-19:30 Uhr. Am Sonntag wird bereits um 18:00 Uhr geschlossen.

  • Am größten und bekanntesten Brunnen Roms, an der Piazza di Trevi ist es eigentlich immer recht voll. Der Trevi-Brunnen (Fontana di Trevi) ist ein begehrtes Ziel der vielen Rombesucher. Die Arbeiten zur vollflächigen Integrierung in die Fassade des angrenzenden Palazzo Poli begangen 1732 unter der Leitung von Nicola Salvi. 30 Jahre dauerte es bis das penibel ausgeführte Bauvorhaben schließlich fertiggestellt werden konnte. Das Resultat mit seinen 26x50 Metern ist beeindruckend. Mittig ist der Meeresgott Oceanus dargestellt. Ursprünglich wurde der Trevi-Brunnen lange Zeit über das alte Aquädukt Aqua Vergine mit Frischwasser gespeist. Seit 2007 zirkuliert Leitungswasser in dem Brunnen, welches in regelmäßigen Abständen auch ausgetauscht wird. Traditionell wirft man eine Münze über die rechte Schulter um mit Glück belohnt zu werden und nach Rom zurückzukehren. Wirft man zwei Münzen so soll man sich in eine(n) Italiener(in) verlieben. Bei drei Münzen wird noch geheiratet. Weil viele Touristen dieses Ritual durchführen ist der Boden vom Wasserbecken recht schnell mit Geldstücken bedeckt. Damit es nicht zu viel wird, werden sie in regelmäßigen Abständen von Mitarbeitern der Stadt eingesammelt. Pro Jahr sollen so ein kleiner siebenstelliger Betrag zusammenkommen der wohltätigen Zwecken gespendet wird. Am Trevi-Brunnen sollte man besonders auf seine Wertsachen achtgeben, da sich im Gedränge die Taschendiebe sehr wohl fühlen.
  • Dem ersten König Italiens ist das gewaltige Bauwerk Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II gewidmet. Von den Einheimischen auch als Schreibmaschine betitelt, starteten 1885 die Arbeiten zur Errichtung des Bauwerks und dauerten bis zu endgültigen Fertigstellung im Jahre 1927 an. Zwischenzeitlich wurde es bereits 1911, anlässlich des 50. Jahrestages der Einigung Italiens, eingeweiht. Am Altare della Patria bewachen jeweils zwei Soldaten das Grab des unbekannten Soldaten mit der ewigen Flamme. Die 12 Meter große Statue vor dem 80 Meter hohem Gebäude zeigt Viktor Emmanuel II auf seinem Pferd. Über die vielen Marmorstufen sind das ansässige Museum und verschiedene Aussichtspunkte auffindbar. Die beste Aussicht gibt es allerdings von der Dachterrasse Terrazza delle Quadrighe aus, die mit einem kostenpflichtigen Panoramaaufzug zu erreichen ist. Täglich von 09:30 bis 19:30 Uhr nutzbar, erhält man für 7 Euro pro Erwachsenen eine tolle Aussicht auf die Dächer von Rom, mit Blick über das Forum Romanum bis zum nicht mehr weit entfernten Kolosseum. Kinder bis zum Alter von 10 Jahren erhalten nur in Begleitung eines Erwachsenen freien Zutritt zur Aussichtsplattform. Vom 10. bis zum 18. Lebensjahr zahlt man 3,50 Euro. Das integrierte Museo del Risorgimento beschäftigt sich hauptsächlich mit der Geschichte der italienischen Unabhängigkeitskriege und ist kostenfrei zugänglich. Das Nationaldenkmal erhebt sich unübersehbar an der Piazza Venezia und ist neben zahlreichen Buslinien auch mit der Straßenbahnlinie 8 erreichbar. Ein barrierefreier Zugang wurde an der Seitenstraße Via del Teatro di Marcello eingerichtet, über den auf einen Rollstuhl angewiesene Personen zur mittleren Ebene, und von dort auch mit dem gläsernen Panoramaaufzug zur oberen Dachterrasse gelangen können. Panoramaaufzug
  • Direkt hinter dem Il Vittoriano versteckt sich die im Jahre 1517 geweihte Kirche Santa Maria in Aracoeli. Wer die lange Treppe an der Via del Teatro di Marcello mit ihren 124 Stufen nicht scheut und sich ins Innere begibt, ist in der Regel überrascht von dem unscheinbaren Kirchengebäude und staunt nicht selten über die prachtvolle Innengestaltung. Die Ursprünge reichen weit zurück bis ins Mittelalter, als Benediktinermönche an diesem Standort ein Kirchengebäude samt Kloster betrieben, das später an den Franziskanerorden überging. Grabungen belegten sogar die Existenz einer Tempelanlage, welche aus dem Jahre 345 v. Chr. stammt. Vom Haupteingang aus gesehen ist links am anderen Ende der Basilika, in der Kapelle des Santo Bambino, ein gleichnamiges, hochverehrtes und zugleich wundersames Christkind zu finden. Sofern es nicht gerade zu einem Hilfesuchenden unterwegs ist. Der 60 Zentimeter großen Holzstatue wird schon so manches Wunder nachgesagt und ist Ziel zahlreicher Pilger. Ein alternativer Seitenzugang zum Kirchengebäude ist über den von Michelangelo gestalteten Kapitolsplatz möglich. An diesem Platz befinden sich im Übrigen das Rathaus Palazzo Senatorio, der Palazzo Nuovo und der Palazzo dei Conservatori (Konservatorenpalast). In den beiden gegenüberliegenden Häusern werden den Besuchern Ausstellungsstücke der Kapitolinischen Museen präsentiert. Santa Maria in Aracoeli
  • Das südöstlich angrenzende Forum Romanum war in der Antike Dreh- und Angelpunkt des aufstrebenden römischen Reiches und liegt zwischen den drei Hügeln Palatin, Kapitol und Esquilin. Durch die Installation des umfangreichen Kanalsystem Cloaca Maxima um 600 v. Chr. konnte das frühere Sumpfgebiet trockengelegt werden und die Bebauungen beginnen. Auf den umliegenden Erhebungen existierten bis dahin erste Siedlungen die sich schließlich zusammenschließen und das aufstrebende Forum als gemeinsames Zentrum erkannten. Nach und nach entstanden diverse öffentliche Gebäude, Basiliken und verschiedenste Tempelanlagen. Nach rund 1200 Jahren intensiver Nutzung des Areals verlor es zunehmend an Bedeutung. Nur wenige Gebäude wurden weiterhin genutzt, der Großteil verfiel jedoch im Laufe der Zeit und wurde später im Mittelalter sogar noch weiter dezimiert als man Materialien für verschiedene Neubauprojekte entfernte. Am Anfang des 19. Jahrhunderts begannen dann erste archäologische Ausgrabungen des inzwischen weitestgehend verschütteten Areals. Das wiederentdeckte und für interessierte Besucher zugängliche Forum Romanum an der Largo della Salara Vecchia 5/6 öffnet täglich um 08:30 Uhr und schließt jeweils eine Stunde vor Sonnenuntergang. Als regulärer Eintritt werden für Erwachsene jeweils 12 Euro aufgerufen. 18-25 Jährige zahlen einen reduzierten Preis von 7,50 Euro je Person. Bis zum Alter von 17 Jahren erhält man kostenfreien Zutritt. Die Kombitickets haben eine Gültigkeit von zwei Kalendertagen und dürfen neben dem Forum Romanum auch einmalig für den angrenzenden Palatin und das Kolosseum genutzt werden. Werden im Kolosseum Ausstellungen präsentiert wird ein Aufschlag in Höhe von 3 Euro pro Person/Ticket erhoben. Am ersten Sonntag jeden Monats ist der Eintritt kostenfrei.

  • Rom wurde bekanntlich auf sieben Hügeln errichtet. Den Anfang machte dabei der Palatin, von dem sich fortan die sehenswerte Metropole ausbreitete. Heute sind dort neben Grünflächen und Gartenanlagen die Ruinen der antiken Kaiserpaläste und Tempel zu sehen. Unter ihnen auch das im Areal befindliche, teils gut erhaltene und restaurierte Wohnhaus des ersten römischen Kaisers Augustus, welches zu einem umfangreichen Gebäudekomplex gehörte. Die Innenwände vom Haus des Augustus wurden mit aufwändigen Wandmalereien verziert, die auch zu besichtigen sind. Allerdings ist mit beträchtlichen Wartezeiten zu rechnen da jeweils nur fünf Besucher gleichzeitig in die geöffneten, teils kleinen Räume gelassen werden. Bei Regenwetter ist keine Besichtigung möglich. Neben einem Zugang vom Forum Romanum aus ist das Gelände auch von der Straße Via di San Gregorio erreichbar und mit dem Kombiticket Forum Romanum-Palatin-Kolosseum zugänglich.
  • Vom Zentrum des antiken Rom ist es nur ein Katzensprung bis zum berühmten Amphitheater Flavium. Das sogenannte Kolosseum (Colosseo) ist ein bekanntes Wahrzeichen der Stadt, wurde zwischen 72 und 80 n. Chr. errichtet und ist bei Touristen aus aller Welt sehr beliebt. Nach der Fertigstellung fanden dort regelmäßig Gladiatoren- und Tierkämpfe statt, bei denen im Laufe der Zeit rund 500.000 Menschen ihr Leben verloren. Für die Bewohner Roms war der Eintritt zu den Veranstaltungen stets frei und zudem wurde auch kostenfrei Brot angeboten. Ab dem 5. Jahrhundert verfiel das Kolosseum jedoch zusehends und im Mittelalter wurden zusätzlich noch Materialien für diverse Neubauprojekte entfernt, mit denen unter anderem auch der Bau des Petersdom realisiert wurde. Trotz der Dezimierung ist der heutige Anblick des zu den sieben Weltwundern zählenden Kolosseum beeindruckend, und lässt erahnen wie mächtig es zu Betriebszeiten gewirkt haben muss. Das ellipsenförmige Bauwerk misst eine Höhe von 48 Meter, ist 188 Meter lang, 156 Meter breit und hat einen Umfang von 527 Meter. Häufig war der aus Holzbohlen bestehende Boden der Arena mit Sand bedeckt. Er war ebenfalls in Form einer Ellipse konstruiert und bot mit einer Fläche von 86 x 54 Metern genug Platz für die gewaltvollen Kämpfe. Falltüren und Hebevorrichtungen verbanden den noch heute gut sichtbaren Kellerbereich (Hypogeum) mit dem Arenaboden, der zu einem kleinen Teil nachgebaut wurde. Die rundum installierten 80 Eingänge ermöglichten bis zu 50.000 Schaulustigen den schnellen Zugang zu den Tribünenplätzen, welche in Kategorien eingeteilt waren. So hatten die reichsten und wichtigsten Einwohner Roms die besten Plätze im unteren Ring, während die Ärmsten von weit oben das Geschehen beobachten durften. Heute gibt es nur einen Zugang an dem die Besucher wie an Flughäfen kontrolliert werden. Dabei ist mit etwas Zeitverlust zu rechnen und außerdem zu beachten dass Flüssigkeiten nicht zulässig sind, ebenso wie Glasflaschen und unter Druck stehende Behälter. Leere Trinkflaschen kann man bei Bedarf im Kolosseum oder außerhalb an den vielen Nasoni Trinkwasserbrunnen wieder mit Wasser auffüllen. Einer davon befindet sich beispielsweise an der nahen Metrostation Colosseo. Normale Rucksäcke dürfen mit hineingenommen werden, große Taschen und Koffer hingegen nicht. Aus Sicherheitsgründen ist der Aufenthalt im historischen Bauwerk auf maximal 3000 Personen begrenzt. In der Regel bilden sich deshalb auch lange Schlangen am Eingang, die beispielsweise in der Hauptsaison zwei bis drei Stunden Zeit kosten können. Das kann man mit einem teureren, aber Zeit sparenden Schnelleinlassticket umgehen, welches vorab gebucht werden kann. Zum regulären Eintritt wird das Kombiticket Forum Romanum-Palatin-Kolosseum verkauft mit dem auch die benachbarten Stätten besichtigt werden können. Geöffnet ist täglich ab 08:30 Uhr. Die Schließzeiten sind saisonal bedingt frühestens um 16:30 Uhr. In den Sommermonaten ist deutlich länger geöffnet. Das Hypogeum ist täglich um 13:40 Uhr oder im Rahmen einer Führung zugänglich. Die Plätze sind allerdings stark begrenzt und eine Voranmeldung empfehlenswert. Dieses ist direkt beim Kolosseum unter Tel.: 39 06 3996 7700 möglich. Das Kolosseum ist gut mit der Metrolinie B und der Straßenbahn Tram 3 erreichbar. Zudem haben in der Nähe mehrere Stadtbuslinien eine Haltestelle.

  • Im gesamten Stadtgebiet von Rom sind Nasoni Trinkwasserbrunnen verteilt, die 24 Stunden am Tag kostenfrei Trinkwasser in sehr guter Qualität zur Verfügung stellen. Die kleinen Wasserspender sind besonders in den Sommermonaten bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt. Das Aquädukt il Peschiera befördert das gut kontrollierte Frischwasser aus der Provinz Rieti und versorgt mit einer Fördermenge von 9 Kubikmetern pro Sekunde die gesamte Stadt und somit tausende Haushalte. Die historischen Schmuckbrunnen hingegen sind daran allerdings nicht angeschlossen und dieses Wasser sollte auch nicht getrunken werden. Der im Normalfall angebrachte Hinweis „Acqua non potabile“ (Nicht trinkbares Wasser) gibt Aufschluss darüber. Karte mit Nasoni Trinkwasserbrunnen
  • Der direkt am Kolosseum stehende Konstantinbogen wurde im Jahre 315 geweiht und überbrückt den damaligen Triumphweg Via Triumphalis. Mit seinen 21 Meter Höhe, knapp 26 Meter Breite und 7 Meter Tiefe wirkt er sehr beeindruckend und ist damit der Größte der noch drei erhaltenen Triumphbögen des alten Roms. Etwas kleiner fällt dagegen der Titusbogen aus dem Jahre 70 n. Chr. aus. Im Forum Romanum zu finden ist er der älteste, erhaltene Bogen der Welt. Folgt man der Straße Via di San Gregorio in südlicher Richtung erreicht man in 10-15 Minuten den Circus Maximus. Hier fanden Gladiatorenkämpfe und die spektakulären Wagenrennen statt. Viel ist nicht mehr übrig von den Bauten auf dem 600 Meter langen und 150 Meter breitem Areal, ein Gefühl der imposanten Ausmaße bekommt man bei dem Anblick der riesigen Fläche allerdings schon.
  • Scalinata di Trinità dei Monti ist die italienische Bezeichnung für die berühmte spanische Treppe in Rom. Sie wurde 1725 fertiggestellt und verbindet mit 138 Stufen die oberhalb befindlichen Kirche Santa Trinità dei Monti aus dem Jahre 1587 mit dem am Fuße liegenden spanischen Platz Piazza di Spagna. Dort wurde 1629 im Auftrag von Papst Urban VIII der Brunnen Fontana della Barcaccia errichtet. Am Platz selbst und der angrenzenden Straße Via dei Condotti haben sich verschiedenste exklusive Mode- und Designershops niedergelassen.
  • Eine sehr ausgedehnte Parkanlage erstreckt sich oberhalb der Spanischen Treppe. Die Villa Borghese stammt aus dem Familienbesitz der gleichnamigen Vorbesitzer, die das Areal 1901 in die öffentlichen Hände des Staates übergaben. Neben sehr schönen, gepflegten Gartenanlagen ist das sehr gut erhaltene Casino Gebäude aus dem Jahre 1616 besonders interessant. Es wird seit 1903 als nationales Museum Galleria Borghese genutzt. Die heutigen Exponate stammen fast ausschließlich aus der Privatsammlung des Kardinals Scipione Borghese, unter der auch wahre Meisterwerke berühmter Künstler zu finden sind. Das Haus ist Dienstag bis Sonntag von 09:00-19:00 Uhr für die Besucher geöffnet und montags geschlossen. Jedoch ist die maximale Anzahl der sich gleichzeitig im Gebäude aufhaltenden Personen streng auf 360 begrenzt. Die Ausstellung ist in der Regel so stark gefragt dass es fast unmöglich ist noch vor Ort ein gültiges Ticket zu bekommen. Daher ist es erforderlich die zeitlich begrenzt gültigen Eintrittskarten vorab zu ordern. Die Höhe der Eintrittspreise ist variabel gestaltet und schwankt saisonal bedingt teilweise recht stark. Sie liegen für voll zahlende Erwachsene bei rund 10 bis 15 Euro je Person. Am ersten Sonntag des jeweiligen Monats wird kein Eintrittsgeld verlangt, dafür bilden sich aber auch sehr lange Warteschlange am Eingang zur Galleria Borghese. In der Nähe halten die Busse der Linien 53, 63, 83, 92, 223, 360 und 910 an der Haltestelle „Pinciana/Museo Borghese“.

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  • Öffnungszeiten der Post: Montag bis Freitag von 08:00-18:00 Uhr
  • Öffnungszeiten der Banken: Montag bis Freitag von 08:00-13:00 Uhr.
  • Öffnungszeiten der Touristen-Info: täglich von 06:30-19:30 Uhr
  • Öffnungszeiten der Touristen-Info Rom: Montag bis Freitag von 08:15-19:00 Uhr und Samstag von 08:15-13:30 Uhr
  • Öffnungszeiten der Geschäfte: Montag bis Samstag von 09:00-20:00 Uhr, oft Mittagspause von 13:00-16:00 Uhr
  • Landesvorwahl: +39
  • Taxi Rom: Tel. 06 3570 (Auto Radio Taxi)
  • Taxi Rom: Tel. 06 5551 (Samarcanda Radio Taxi)
  • Taxi Rom: Tel. 06 4994 (La Capitale)
  • Allgemeiner Notruf: Tel. 112
  • Polizei: Tel. 113
  • Notarzt: Tel. 118
  • Feuerwehr: Tel. 115
  • Impfempfehlung: Tropeninstitut Italien
  • Sicherheitshinweise: Auswärtiges Amt Italien
  • ÖPNV Rom: ATAC
  • ÖPNV Rom: Liniennetze
  • Busliniennetz: Argo srl
  • Zugfahrpläne: Bahnverbindungen Trenitalia
  • Stadtplan: Rom Karte
  • Stadtplan: Rom Innenstadt mit ÖPNV
  • Klimatabelle: Rom Klima
  • Hafenbelegung: Kreuzfahrtschiffe in Civitavecchia
  • Hafenbelegung: Angemeldete Kreuzfahrtschiffe
  • Landeswährung: Euro, 1 Euro = 100 Cent

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