Hafeninfo - Santorin

Wissenswertes und Ideen für den eigenen Ausflug auf Santorini




- Regulärer Liegeplatz: Auf Reede vor dem Alten Hafen

- Regulärer Liegeplatz: Neuer Hafen

- Hafenshuttle: nicht verfügbar

- Taxis: in der Inselhauptstadt Firá verfügbar 

- Busse: zentraler Busbahnhof in Firá, Verbindungen zu den wichtigsten Orten der Insel 

- Mietwagen*: Sixt, Fira 25is Martiou (25th March street)

- Mietwagen*: Hertz, am Flughafen

- Mietwagen*: Avis, Mermigkia Monolithou und am Flughafen

- Mietwagen*: Europcar, am Flughafen

- Mietwagen*: Budget, am Flughafen

- Postamt: Dekigala 40c

- Touristen-Info: am alten Hafen

- Banken und Automaten: vereinzelt in der Hauptstadt Firá verteilt

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- Liegeplätze der Kreuzfahrtschiffe

 

Santorin (Santorini) ist eine aus 5 Inseln bestehende Landmasse der südlichen Kykladen. Unter ihnen ist insbesondere die Hauptinsel Thira ein sehr beliebter Anlaufpunkt bei Kreuzfahrten in der Ägäis. Die steil abfallende Küstenlinie des überfluteten Vulkankegels mit den obenliegenden und in leuchtendem Weiß gehaltenen Ortschaften, hat einen ganz besonderen Charme. Im 16. Jahrhundert v. Chr. wurde diese beeindruckende Kulisse maßgeblich bei vulkanischen Aktivitäten geformt. Heute steuern Kreuzfahrtschiffe mit Ziel Santorin in der Regel den Alten Hafen von Firá (Skala) an, und ankern in nicht allzu weiter Entfernung dazu. Sie liegen also auf Reede. In diesem Fall werden die Kreuzfahrtgäste mit örtlichen Tenderbooten an Land und auch wieder zurückgebracht. Ein Kreuzfahrtterminal sucht man hier vergebens. In dem kleinen Hafen am Skala Pier, findet man jedoch eine Touristeninformation, Duty-Free-Geschäfte, Restaurants, Tavernen und kleine Souvenirläden. Üblicherweise treffen hier täglich und während der Hauptsaison gleich fünf oder mehr Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig ein. Für kleinere Kreuzfahrtschiffe stehen alternativ dazu etwas weiter südlich in Athiniós auch Liegeplätze im Neuen Hafen bereit. 

- Santorini Cruise Port (en)

 

 

- Vom Hafen nach Firá

 

Um vom kleinen Hafen aus zur Inselhauptstadt Firá zu gelangen, muss man einen Höhenunterschied von rund 220 Meter überwinden. Am bequemsten geht das mit der im Jahre 1979 eröffneten Seilbahn Santorini Cable Car. Die Talstation ist im Hafen über einige Stufen erreichbar und die 6 Gondeln fahren täglich in der Zeit von 07:00-21:30 Uhr alle 30 Minuten ab. Dabei sind sie in einer Richtung nur etwa drei Minuten unterwegs und können 1200 Passagiere pro Stunde befördern. Kinder unter 5 Jahren werden dabei stets kostenfrei transportiert. Im Alter von 5 bis 10 Jahren zahlt man pro Fahrt 3 Euro und ab dem 11. Lebensjahr den doppelten Preis von jeweils 6 Euro. Als Alternative nimmt man per pedes die mit 588 langen Stufen versehende und serpentinenartig angelegte Karavolades Treppe, die gleichzeitig als Donkey Way (Esel Pfad) von den vielen vor Ort befindlichen Maultieren genutzt wird. Auf deren Rücken kann man sich für 8 Euro, beziehungsweise 9 US-Dollar den Aufstieg erleichtern. Ob das unbedingt sein muss kann jeder für sich entscheiden. Für die Tiere ist es wohl kein Vergnügen in der prallen Sonne den ganzen Tag über rauf und runter gehetzt zu werden. Als Fußgänger sollte man jedoch unbedingt auf die Esel achtgeben, da sie in der Regel stur ihren Weg folgen und nicht unbedingt jedem Hindernis ausweichen. 

- Santorini Cable Car (en)

 

 

- Firá

 

Vom hoch gelegen Hauptort Firá bietet sich von vielen Positionen aus, ein hervorragender Blick auf und über die reizvolle Inselgruppe. Oft auch im Blickfeld sind die in der Caldera liegenden Kreuzfahrtschiffe, von denen jede Menge Tagestouristen auf die Insel strömen. In den teils sehr verwinkelten Gassen trifft man zudem auf eine Vielzahl an kleinen Boutiquen, Souvenirshops, Tavernen und Restaurants. Die Preise für eine Mahlzeit, Snacks und/oder Getränke liegen hier deutlich über dem andernorts üblichen Niveau.

 

 

- Öffentlicher Personennahverkehr

 

Seit 1988 verbindet das Transportunternehmen KTEL Santorini die einzelnen Ortschaften der Insel. Knotenpunkt ist dabei der zentrale Busbahnhof in Firá an der Mitropoleos Straße, an dem sich die Busse der meisten Linien treffen. Von dort aus erreicht man bequem und preisgünstig die wichtigsten Gemeinden, wie beispielsweise Akrotiri, Kamari, Oia und Perissa. Fahrscheine kosten je nach Strecke zwischen 1,60 Euro und 2,90 Euro und sind im Bus beim mitfahrenden Ticket Verkäufer erhältlich. Dieser koordiniert auch einzelne Stopps, indem er lautstark einen bevorstehenden Halt ankündigt. Ist die Haltestelle leer und es möchte auch niemand aussteigen, fährt der Bus weiter. 

- KTEL Santorini (en)

 

 

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- Metropolis-Kathedrale

 

Einen herrlichen Ausblick auf die vorgelagerten Inseln und die vor Ort befindlichen Kreuzfahrtschiffe hat man von der Aussichtsterrasse an der griechisch-orthodoxen Metropolis-Kathedrale. Das sehenswerte Bauwerk mit seinen Arkardengängen wurde bereits 1827 errichtet und später bei dem verheerenden Erdbeben am 9. Juli 1956 schwer beschädigt. Eine vollumfängliche Renovierung fand daraufhin im Zuge des Wiederaufbaus statt. Heute gehört die Metropolis-Kathedrale zu den größten Kirchengebäuden der Kykladen. Eine Innenbesichtigung ist stets kostenfrei und fotografieren ohne Blitzlicht erlaubt. Mit dem Atlantis ist Santorinis ältestes Hotel gleich nebenan zu finden. 

 

 

- Kathedrale St. Johannes der Täufer

 

Etwa 500 Meter nördlich in der Nähe zur Bergstation der Hafenseilbahn, befindet sich die römisch-katholische Kathedrale St. Johannes der Täufer (Ieros Naos Agiou Ioannou tou Baptistou). Sie wurde im Jahre 1823 mitten im Zentrum der Inselhauptstadt errichtet und erlitt ebenfalls schwere Schäden durch das Erdbeben von 1956. Die Instandsetzung des Orangefarbenen Gebäudes dauerte bis in die 1970er Jahre. Heute sind die Türen täglich von 10:00-13:00 Uhr und von 17:00-20:00 Uhr für die Öffentlichkeit geöffnet. 

 

 

- Aussichtspunkt

 

Einer der vielen guten Aussichtspunkte von Firá ist ein kleiner Parkplatz, der sich zwischen dem Santorini Palace Hotel und der griechisch-katholischen Kirche Mariä Himmelfahrt (Assumption of the Blessed Virgin Mary Catholic Church) befindet. Das Kirchengebäude wirkt vom Weg am Kraterrand wenig imposant. Jedoch vom besagten Parkplatz aus, ergibt das blaue Kuppeldach der Kirche mit seinen drei Glocken ein tolles Fotomotiv mit bestem Hintergrund. Bei einer Wanderung von Fira nach Oía kommt man in der Regel zwangsläufig dort vorbei und es empfiehlt sich durchaus der kleine Abstecher zum ausgeschilderten Aussichtspunkt.

 

 

- Prähistorisches Thera-Museum

 

Fast genau mittig zwischen dem zentralen Busbahnhof und der Metropolis-Kathedrale befindet sich das im Jahre 2000 eröffnete Prähistorische Thera-Museum (Prehistoric Thera Museum - Neues Archäologisches Museum). Ein Großteil der Exponate wurde in Akrotiri, einer archäologischen Ausgrabungsstätte im Süden von Santorin, entdeckt und geborgen. Akrotiri war im 18. und 17. Jahrhundert v. Chr. eine der wichtigsten ägäischen Zentren. Die heutige Museumsausstellung ist in vier Bereiche gegliedert und beschäftigt sich mit den Themen Geologie, Insel Vergangenheit, Forschungsgeschichte und Blütezeit der Stadt Akrotiri. Geöffnet ist Mittwoch bis Montag von 08:30-15:30 Uhr. Dienstags ist geschlossen. Für den Eintritt sind jeweils 6 Euro pro Person zu entrichten, reduziert 3 Euro. 

- Prähistorisches Thera-Museum (en)

 

 

- Archäologisches Museum

 

In unmittelbarer Nähe zur Bergstation der Hafenseilbahn ist das Archäologische Museum (Altes Archäologisches Museum Thera) zu finden. Hier werden hauptsächlich Fundstücke ausgestellt, die in der Ausgrabungsstätte Alt-Thera freigelegt wurden. Alt-Thera wurde erstmals im 9. Jahrhundert v. Chr. besiedelt und liegt im Südosten der Insel. Die Überreste stammen aus dem 6. und 7. Jahrhundert vor Christus. Im Jahre 1902 eröffnet, brachte das Erdbeben von 1956 auch das Gebäude des Archäologischen Museum zum Einsturz. Nach dem Wiederaufbau konnte die Ausstellung 1960 wiedereröffnet werden und präsentiert heute unter anderem verschiedenste Skulpturen, Inschriften, Vasen und Tonfiguren. Geöffnet ist Mittwoch bis Montag von 08:30-15:30 Uhr. Dienstags ist geschlossen. Für den Eintritt sind jeweils 3 Euro pro Person zu entrichten, reduziert 2 Euro. 

- Archäologisches Museum (en)

 

 

- Akrotiri

 

Eine der wichtigsten prähistorischen Siedlungen der Ägäis ist im Süden von Santorin zu finden. Dort, nahe dem Dorf Akrotiri, befindet sich die gleichnamige Ausgrabungsstätte, an der erste Besiedlungen um 4000 vor Christus begannen. Stetig wachsend erreichte die Ortschaft mit ihrem gut geplanten Entwässerungssystem und mehrstöckigen Gebäuden, zu ihrer Blütezeit eine flächenmäßige Ausdehnung von rund 20 Hektar. Regen Handel betrieb man mit den wichtigsten Städten des östlichen Mittelmeers. Zum Ende des 17. Jahrhunderts vor Christus traten schwere Erdbeben auf. Die Stadt schrumpfte und wurde später, ähnlich wie Pompeji, infolge vulkanischer Aktivitäten begraben und konserviert. Im Jahre 1967 begann der Grieche Spyros Marinatos mit ersten Ausgrabungen der prähistorischen Stätte. Heute ist ein recht großer Teil weitestgehend freigelegt und kann besichtigt werden. Geöffnet ist Mittwoch bis Montag von 08:30-15:30 Uhr. Am Dienstag ist Ruhetag. Ab Mitte April bis Ende Oktober gelten abweichende Öffnungszeiten von 08:00-20:00 Uhr an den Wochentagen Donnerstag bis Dienstag. Mittwochs ist dann verkürzt von 08:30-15:30 geöffnet. Für den Eintritt sind jeweils 12 Euro pro Person zu entrichten, reduziert 6 Euro. Bei den Ausgrabungen ans Tageslicht beförderte Fundstücke werden im Prähistorischen Thera-Museum in Firá präsentiert. Vom Zentrum in Firá aus, ist der geräumige Parkplatz an der Ausgrabungsstätte rund 11 Kilometer entfernt und mit einem Mietwagen* in 20 Minuten erreichbar. 

- Akrotiri (en)

 

 

- Red Beach

 

Unweit von der Akrotiri Ausgrabungsstätte entfernt befindet sich der Red Beach (Kokkini Ammos), ein Strandabschnitt, der aufgrund seiner roten Färbung von den auf Santorin üblichen schwarzen Stränden abweicht. Er befindet sich an der Südküste der Insel und ist über einen schmalen, unbefestigten Weg zugänglich. Vor diesem Weg endet die Zugangsstraße mit einem kleinen Parkplatz und der Kirche Agios Nikolaos Mavrorachidi. Der Red Beach besteht aus feinem schwarzem Sand, der mit vielen roten und schwarzen Kieselsteinen in allen möglichen Größen versetzt ist. Direkt im Anschluss ragt die steile und dunkelrote Felswand in die Höhe. Beim Einstieg ins Wasser sollte man sich achtsam bewegen, da dieser ebenfalls größtenteils steinig ist, so dass auch an diesem Strandabschnitt die Nutzung von Badeschuhen* durchaus empfehlenswert ist. Vor allem während der Saison und wenn viele Kreuzfahrtschiffe vor Santorin ankern, ist es am Red Beach in der Regel sehr voll und teilweise schon überlaufen. 

 

 

- Alt-Thera 

 

Eine weitere antike Ausgrabungsstätte ist 15 Kilometer / 30 Autominuten östlich von Akrotiri, beziehungsweise 10 Kilometer / 20 Minuten südöstlich von Firá zu finden. Das antike Thera wurde im 9. Jahrhundert v. Chr. auf dem 396 Meter hohen Berg Mesa Vouno gegründet und war bis zum Vulkanausbruch im Jahre 726 bewohnt. Lange Zeit von Bimsstein verschüttet, begannen erste Arbeiten zur Freilegung der Ruinen im Jahre 1895. Die wichtigsten Fundstücke der Ausgrabungen sind heute im Nationalen Archäologischen Museum Athen und im Archäologischen Museum Firá ausgestellt. Alt-Thera ist von Kamari aus mit dem Mietwagen* über eine enge Serpentinenstraße, und von Perissa aus nur zu Fuß über einen Schotterweg erreichbar, bei dem man auf halben Wege einen kleinen Abstecher zur idyllisch im Felsen gelegenen Kapelle Panagia Katefiani machen kann. Geöffnet ist Mittwoch bis Montag von 08:30-15:30 Uhr. Dienstags ist geschlossen. Für den Eintritt sind jeweils 6 Euro pro Person zu entrichten, reduziert 3 Euro.

- Alt-Thera (en)

 

 

- Kamari Beach

 

An der nördlichen Seite des Berges Mesa Vouno erstreckt sich das Örtchen Kamari mit seinem gleichnamigen Strandabschnitt Kamari Beach (Playa de Kamari). Der Kamari Strand verläuft bis zum Inselflughafen und kommt auf eine Länge von rund 2,5 Kilometer. Er gehört zu den beliebtesten Stränden auf Santorin und besitzt eine autofreie, etwa einen Kilometer lange Strandpromenade, die zu ausgiebigen Spaziergängen einlädt. Hier findet man zahlreiche Restaurants, Cafés, Souvenirläden und Boutiquen. Natürliche Schattenspender sind hier selten anzutreffen. Liegen und Sonnenschirme stehen dagegen in ausreichender Anzahl zur Verfügung und kosten jeweils 10 Euro pro Tag. Gehören sie zu einem Lokal kann man sie meist kostenfrei nutzen, sofern man dort eine Bestellung aufgibt. Der Kamari Beach besteht aus schwarzem Sand, beziehungsweise feinerem Kies und wird in Richtung Norden immer steiniger. Strandschuhe* sind aufgrund der erhitzten Oberfläche und teils spitzer Steinchen durchaus empfehlenswert. 

 

 

- Perissa und Perivolos Beach

 

Im Süden des Mesa Vouno reihen sich die beiden schwarzen Strände Perissa Beach und Perivolos Beach nahtlos aneinander. Der Perissa beginnt dabei direkt am Fuße des mächtigen Berges. Parallel zum Strand verläuft bis zum Perivolos Beach die etwa drei Kilometer lange Promenadenstraße, an der zahlreiche Geschäfte, Strandbars und Restaurants zu finden sind. In den meisten Fällen gehören die im Sand-Kies-Gemisch befindlichen Sonnenliegen und Schirme zu den angrenzenden Lokalitäten. Bei Bestellung von Speisen und Getränken ist die Nutzung in der Regel kostenfrei, ansonsten werden im Schnitt 10 Euro pro Liege und Tag verlangt. Der dunkle Untergrund erhitzt sich bei starker Sonneneinstrahlung mitunter recht schnell und beim Einstieg ins Wasser ist, aufgrund unebener sowie teils auch rutschiger Stellen, etwas Vorsicht geboten. Badeschuhe* sind hier ebenfalls empfehlenswert. Während der Hochsaison von Juni bis August werden Teile des Strandes von Rettungsschwimmern überwacht. Zwischen dem Perissa Beach und dem Kamari Beach pendelt ein Wassertaxi regelmäßig in der Zeit von 10:00-17:00 Uhr. 

 

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- Vlichada Beach

 

In der Nähe zur südlichsten Spitze von Santorini, am Blycháda Yachthafen beginnend, erstreckt sich der rund 800 Meter lange Vlichada Beach (Vlychada Beach). Den Beinamen "Mondstrand" erhielt er zweifelsohne durch seine beeindruckend geformte Steilküste. Allein ein Blick auf die bizarren Kalksteinfelsen rechtfertigt die Nutzung eines Mietwagen*, um vom 11 Kilometer entfernten Zentrum in Firá zu dem mit Kieseln versetzten, dunklen und feinsandigen Strandabschnitt von Vlychada zu gelangen. Je Richtung ist dabei mit einer Fahrzeit von etwa 20 Minuten zu rechnen. Vor Ort gibt es keine natürlichen Schattenspender, dafür aber Sonnenliegen nebst Schirm für 10 Euro zur Tagesmiete. Der Strand selbst ist ruhig gelegen und selten wirklich voll. In unmittelbarer Nähe, an der Marina und im kleinen Dorf gibt es einige Bars und Restaurants. Der hintere Bereich des Vlichada Beach ist für FKK-Anhänger freigegeben.

 

 

- Tomatenfabrik mit Kunstgalerie

 

Die am Vlychada Beach in dem Himmel ragenden Schornsteine sind schon längere Zeit nicht mehr in Betrieb und gehören zur ehemaligen Konservenfabrik D.Nomikos. Firmengründer und Namensgeber Dimitrios Nomikos begann 1915 mit der Produktion von Tomatenmark aus selbst angebauten kirschgroßen Tomaten und eröffnete 1945 diese Manufaktur. Mit einer Tageskapazität von 3.500 Körben gehörte das Anbaugebiet um Vlychada seinerzeit zu den ertragreichsten Plantagen der Insel. Die Erntezeit ging von Juni bis August. Im Jahre 1971 begannen erste Exporte der gefüllten Dosen. Aufgrund gestiegener Nachfrage expandierte man auf dem griechischen Festland, was die Schließung der hiesigen Anlage im Jahre 1981 zur Folge hatte. Die ehemalige Produktionsstätte wurde später in ein modernes industrielles Tomatenmuseum, das heutige Tomato Industrial Museum D.Nomikos umgestaltet. Dem Besucher werden hier die Anfänge zur Verarbeitung der traditionellen Santorini Tomaten nãhergebracht. Unter anderem sind hier alte Maschinen und Werkzeuge ausgestellt. In Form einer englischsprachigen Führung erfährt man viel zur Herstellung des fertigen Produktes. Aufgrund sparsamer Beschilderung der Exponate ist eine Begehung ohne Führung allerdings weniger informativ. Geöffnet ist täglich außer montags von 10:00-18:00 Uhr. Für den Eintritt zahlen Erwachsene jeweils 10 Euro und Kinder ab dem 12. Lebensjahr jeweils 6 Euro. Kinder bis zum Alter von 11 Jahren erhalten freien Zugang zur Ausstellung. In den Eintrittspreisen ist eine geführte Tour in englischer Sprache enthalten. In einem Gebäudeteil kann man zudem einige nette Werke in der angeschlossenen Kunstgalerie bewundern. Ein Souvenirshop ist ebenfalls zugänglich. 

- Tomatenfabrik D. Nomikos (en)

 

 

- Akrotiri Leuchtturm

 

An der südwestlichsten Spitze der Insel befindet sich das Kap Akrotiri, auf dessen erhabenen Felsen der Akrotiri Leuchtturm seine Arbeit verrichtet. Im Jahre 1892 unter französischer Leitung errichtet, gehört er heute zu den ältesten Leuchttürmen Griechenlands. Ursprünglich wurde das Leuchtfeuer mit Petroleum am Leben gehalten, bis das Bauwerk 1983 schließlich auf elektrisches Licht umgerüstet wurde. Der viereckige Turm auf dem Wärterhäuschen erreicht eine Höhe von 10 Meter und ist bei entsprechenden Routenverlauf des Kreuzfahrtschiffes auch von Bord aus sehr gut sichtbar. Andersherum lassen sich auch von der erhöhten Position aus, die ankommenden und abfahrenden Kreuzfahrtschiffe super beobachten. Der in Betrieb befindliche Leuchtturm selbst und sein näheres Umfeld sind für die Öffentlichkeit leider nicht zugänglich. Aufgrund der malerischen Lage und dem weitreichenden Blick über das Meer lohnt ein Abstecher zum Akrotiri Lighthouse. Die Sonnenuntergänge sind hier besonders schön anzusehen. Vom Zentrum in Firá aus nutzt man idealerweise einen Mietwagen* für die 14 Kilometer lange Strecke und plant eine Fahrzeit von 20 bis 25 Minuten je Richtung ein. Die Parkmöglichkeiten direkt am Leuchtturm sind sehr begrenzt.

 

 

- Lost Atlantis

 

Nur etwa 6,5 Kilometer, beziehungsweise 12-15 Minuten Autominuten südlich von Firá, ist im Örtchen Megalohori, eine interessante Ausstellung zu finden. Das Lost Atlantis Erlebnismuseum beschäftigt sich, wie sich schon denken lässt, mit dem berühmten Mythos zur verschwundenen Insel. Ein eingeschossiges Bauwerk beherbergt die rund 700 Quadratmeter große Ausstellungsfläche und erklärt dem Besucher die minoische Geschichte Santorins mit der Verbindung zu Atlantis. Das Museum nutzt dafür teils moderne Hilfsmittel, wie beispielsweise ein 9D-Kino, 3D-Hologramme und das größte Atlantis-Diorama der Welt. Geöffnet ist täglich von 10:00-19:00 Uhr. Für den Eintritt sind jeweils 12 Euro pro Person zu entrichten. Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren zahlen den halben Preis, und bis zum Alter von 6 Jahren erhält der Nachwuchs freien Zugang. 

- Lost Atlantis Experience Museum (en)

 

 

- Aussichtspunkt mit Herz und Hase

 

Nur rund einen Kilometer nördlich vom Atlantis Museum entfernt, ist ein besonderer und auch recht beliebter Aussichtspunkt zu finden. Der Fußweg zum Viewpoint to the Plakabay ist steinig und teils rutschig, jedoch mit festem Schuhwerk bestens zu meistern. Der Blick über die Caldera einfach großartig. Zuvor passiert man das sogenannte Herz von Santorini (Coração de Santorini), ein auf natürlichem Wege entstandenes Loch im Bimsstein Felsen. Zugegeben, man muss schon den richtigen Blickwinkel erwischen, um die Herzform erkennen zu können. In unmittelbarer Nähe dazu kann man zudem, ein wenig Phantasie vorausgesetzt und mit Blick auf die drei Glocken der unterhalb befindlichen Kapelle, in einer Felswand einen Hasen- bzw. Kaninchenkopf erkennen. 

 

 

- Oía

 

An der nordwestlichen Spitze der Insel befindet sich das beschauliche Örtchen Oía (la). Oft auch als schönster Ort von Santorin bezeichnet, trifft man hier auf schneeweiße Häuser, die durch malerische und teils enge Gassen voneinander getrennt sind, sowie Windmühlen und Kirchengebäude mit ihren typisch blauen Kuppeldächern. Neben zahlreichen kleinen Geschäften tummeln sich entlang der verwinkelten Wege auch jede Menge tolle Lokalitäten, wie Bars und Restaurants, die oft über einen reizvollen Außenbereich verfügen. Da sich Oía ebenfalls am Kraterrand ausbreitet, hat man von fast jeder Position aus, einen hervorragenden Ausblick auf die tiefblaue Caldera und Teile des Archipels. Am schnellsten und bequemsten ist Oía mit dem Mietwagen* oder Taxi (einfache Fahrt kostet etwa 20 Euro) zu erreichen. Von Firá aus sind ungefähr 14 Kilometer zu fahren, für die man 20 bis 25 Minuten benötigt. Als Alternative dazu kann man auch eine Wanderung entlang des Kraterrandes unternehmen. Dafür sind um die 10 Kilometer Strecke und eine reine Laufzeit von 2 bis 3 Stunden je Richtung einzukalkulieren. Der Weg ist größtenteils unbefestigt. Zudem geht es etwas auf und ab. Festes Schuhwerk, Getränke und eventuell etwas Sonnenschutz sollte man ruhig dabeihaben. 

 

 

- Ausflugsportale und Ausflugsanbieter

 

Über die Tour- und Ausflugsanbieter GetYourGuide*, Meine Landausflüge*, rent-a-guide - Kreuzfahrtausflüge* und Viator* kann man auf Santorin verschiedene Ausflüge, Aktivitäten, Touren, Tickets und Eintrittskarten buchen, die oft weitaus günstiger angeboten werden als vergleichbare Ausflüge der Reedereien. So lassen sich bei rechtzeitiger Buchung eine Vielzahl an Ausflügen auf eigene Faust realisieren.

 

 

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haben wir hier für Sie zusammengestellt.

 

 

- Kreuzfahrten und Angebote

 

Haben Sie bisher noch keine Adria oder Mittelmeer Kreuzfahrt gebucht, möchten aber gern Santorini persönlich kennenlernen und Ausflüge auf eigene Faust unternehmen, finden Sie bei den großen Kreuzfahrt Anbietern des deutschsprachigen Raumes tolle Angebote. Aida*, Costa* und Tui Cruises* bieten mit ihren modernen Kreuzfahrtschiffen reizvolle Routen, zusammen mit weiteren interessanten Zielen an. Buchen Sie direkt bei Ihrer Lieblingsreederei den nächsten Traumurlaub zu fairen Konditionen.

 


 

Jegliche Hochsee- und Flusskreuzfahrten sind auch bei dem Seereisespezialisten Kreuzfahrten-Zentrale Astoria*  bequem und günstig online buchbar. So hat man die Wahl aus einer Vielzahl an tagesaktuellen Angeboten verschiedenster Reedereien. Mit dabei sind unter anderem AIDA Cruises, Carnival, Celebrity Cruises, Costa Kreuzfahrten, Cunard, Holland America Line, MSC Kreuzfahrten, Norwegian Cruise Line, Royal Caribbean und TUI Cruises. Reizvoll sind auch die beliebten Sonderangebote, mit denen man besonders preiswert reisen kann und unter Umständen auch ein tolles Schnäppchen ergattert.

 


- Öffnungszeiten der Museen: täglich außer dienstags von 08:30-15:30 Uhr

- Öffnungszeiten der Post: Montag bis Freitag von 07:30-14:45 Uhr

- Öffnungszeiten der Banken: Montag bis Freitag von 09:00-14:00 Uhr. 

- Öffnungszeiten der Touristen-Info: Montag bis Sonntag, einige Stunden nach der Ankunft eines Kreuzfahrtschiffes 

- Öffnungszeiten der Geschäfte: Montag bis Samstag von 10:00-21:00 Uhr. Manche Boutiquen haben auch sonntags geöffnet.

- Landesvorwahl: +30

- Taxi Santorin: Tel. +30 228 602 2555 (Santorini Taxi)

- Allgemeiner Notruf: Tel. 112

- Polizei: Tel. 100

- Notarzt: Tel. 166

- Feuerwehr: Tel. 199

- Impfempfehlung: Tropeninstitut Griechenland

- Sicherheitshinweise: Auswärtiges Amt Griechenland

- Busse: KTEL Santorini (en)

- Landkarte: Santorin Karte

- Klimatabelle: Santorin Klima

- Hafenbelegung: Kreuzfahrtschiffe in der Caldera von Santorini

- Hafenbelegung: Angemeldete Liegeplätze

- Amtssprache: Griechisch

- Landeswährung: Euro, 1 EUR = 100 Cent

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