Hafeninfo - Kralendijk

Wissenswertes und Ideen für den eigenen Ausflug auf Bonaire


  • Regulärer Liegeplatz: North Pier (Town Pier)
  • Regulärer Liegeplatz: South Pier (Custom Pier)
  • Hafenshuttle: nicht verfügbar/nötig
  • Taxis: in der Regel am Anleger verfügbar
  • Busse: kein öffentliches Bussystem
  • Mietwagen*: Avis, am Flamingo Flughafen
  • Mietwagen*: Budget, Kaya Industria 10 und am Flamingo Flughafen
  • Mietwagen*: Hertz, am Flamingo Flughafen
  • Post: Plaza Wilhelmina 11
  • Touristen-Info: Kaya Grandi 2
  • Banken und Automaten: sehr vereinzelt in Kralendijk

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  • Don´t touch or collect anything! Die Mitnahme und Ausfuhr von Korallen und Korallensteinen in jeglicher Form ist auf Bonaire strengstens untersagt.
  • In Kralendijk nutzen Kreuzfahrtschiffe die zentral an der Stadt liegenden Liegeplätze North Pier und South Pier. Ein Cruise Terminal sucht man vergebens, vor Ort befinden sich reine Anleger. Diverse Ausflugsveranstalter bieten im Hafenbereich ihre verfügbaren Touren an. Da die Plätze der Ausflüge begrenzt sind ist eine Vorabbuchung oft sinnvoll. Ein Büro der örtlichen Touristen-Information ist in der Nähe des North Pier an der Straße Kaya Grandi gelegen. Papiamentu und niederländisch wird offiziell auf Bonaire und den ABC-Inseln gesprochen. Viele Einheimische können jedoch auch gut Englisch und der US-Dollar ist offizielles Zahlungsmittel.
  • Direkt an der Anlegestelle des North Pier grenzt der Wilhelmina Park, in dem verschiedenste Händler ihre Waren an kleinen Ständen anbieten. Dabei handelt es sich größtenteils um frische Lebensmittel und handgefertigte Kunstgegenstände. Unter Umständen ist dort auch das ein oder andere Souvenir zu finden. Vom South Pier aus benötigt man nur etwa fünf Minuten bis zum Schattenspendenden Park. Die meisten Ladengeschäfte, Cafés und Restaurants der Stadt sind an der nahen Straße Kaya Grandi ansässig. Das am Wilhelmina-Park stehende Kirchengebäude stammt aus dem Jahre 1847.
  • Nach der Ankunft eines Kreuzfahrtschiffes stehen im Normalfall am Liegeplatz Taxis in ausreichender Zahl bereit. Diese lassen sich gut für diverse Transferfahrten nutzen, bei denen für viele Ziele Festpreise aufgerufen werden, die wiederum pro Fahrzeug, also für 1-4 Personen gelten. Zudem bieten sich die meisten Fahrer auch für Inselrundfahrten an, bei denen dann allerdings pro Person abgerechnet wird. Die Nord- und Südtouren dauern jeweils zwei Stunden und kosten derzeit 25 US-Dollar pro Nase. Etwas teuer kommt die angebotene dreieinhalbstündige Inseltour mit je 40 USD pro Person. Bonaire Taxi
  • Unweit der Liegeplätze befindet sich das Terramar Museum. Die kleine interessante Ausstellung bringt dem Besucher die historische Entwicklung der Insel näher. Zudem werden einige archäologische Funde präsentiert. Geöffnet ist Montag bis Samstag von 09:00-18:00 Uhr. Wenn ein Kreuzfahrtschiff in Kralendijk angelegt hat, ist auch am Sonntag zu gleichen Zeiten eine Besichtigung möglich. Dabei kostet der reguläre Eintritt ab dem 13. Lebensjahr 10 US-Dollar je Person. Bis zum Alter von 12 Jahren erhält man kostenfreien Zutritt. Terramar Museum
  • Eine kleine überdachte Fläche wurde 1935 nach altgriechischem Vorbild errichtet und ist auch heute noch durchaus sehenswert. Etwas oberhalb des North Piers und direkt am Wasser gelegen, fand dort früher der örtliche Fischmarkt statt. Heute wird die Konstruktion hauptsächlich von Obst- und Gemüsehändlern aus dem nahen Venezuela genutzt um ihre frischen Waren zu präsentieren.
  • Zwischen den beiden Liegeplätzen fällt der Leuchtturm des kleinen Fort Oranje ins Auge. Die Festungsanlage stammt aus dem Jahre 1639 und sollte mit Unterstützung der vier installierten Kanonen feindliche Angriffe abwehren. Nach der Errichtung wurde das Fort gut zweihundert Jahre vom jeweils amtierenden Inselkommandanten bewohnt. Der massive Leuchtturm kam erst später hinzu und wurde 1932 errichtet, nachdem die hölzerne Version entfernt wurde. Heute ist im Areal die Hafenmeisterei zu finden, die unter anderem auch Tauchgenehmigungen ausstellt.
  • Die Unterwasserwelt an der kleinen Insel ist sehenswert und bei Tauchern und Schnorchlern gleichermaßen beliebt. Ein Grund dafür ist der 1979 ins Leben gerufene Bonaire National Marine Park (BNMP). Dieses Naturschutzgebiet umfasst alle Gewässer rund um Bonaire und Klein Bonaire bis zu einer Wassertiefe von 60 Metern. Das sind so etwa 27 Quadratkilometer Fläche in der nichts eingesammelt und berührt werden darf. Don´t touch or collect anything! Die Natur dankt es mit einem großzügigen Artenreichtum. So sind dort unter anderem über 350 verschiedene Fisch- und 57 Korallenarten beheimatet. Bonaire National Marine Park
  • Bonaire verfügt über 87 ausgewiesene Tauchplätze, von denen 54 in unmittelbarer Küstennähe liegen. Damit man sie auch findet wurden an den Straßen und Wegen größere Steine abgelegt, gelb angemalt und mit dem Namen des nahen Tauchgebiets beschriftet. Für die Benutzung des Bonaire National Marine Park wird eine Naturschutzgebühr erhoben. Die Jahreslizenz ist in allen Tauchschulen/Tauchshops, in der Touristen-Information Kralendijk, in den zuständigen STINAPA Büros und in einigen Hotels erhältlich und kostet 25 US-Dollar. Für 10 USD bekommt man auch eine Tagestaucherlaubnis oder eine notwendige, gern kontrollierte und ein Jahr gültige Lizenz für alle anderen Wasseraktivitäten. Kinder unter 12 Jahren und Passagiere von Kreuzfahrtschiffen benötigen keine gesonderte Erlaubnis für Wasseraktivitäten, solange nicht mit Geräten getaucht wird. Nutzungsgebühren
  • Im Nordwesten der Insel befindet sich ein weiteres Naturschutzgebiet. Der Washington Slagbaai National Park entstand 1969 mit einer Fläche von 5643 Hektar, auf dem Gebiet der ehemaligen Washington Plantage. In dem geschützten Lebensraum sind viele, verschiedenste Pflanzen- und Tierarten zu entdecken. So trifft man unter anderem auf freilebende Papageien, Leguane und Flamingos. Letztere sind vorrangig am Goto Meer bei der Futtersuche zu beobachten. An manchen Stränden, wie beispielsweise am Playa Chikitu, sollte man sich umsichtig bewegen, da dort Meeresschildkröten gern ihre Eier im feinen Sand ablegen. Zudem ist im Park der Berg Brandaris gelegen, der mit seinen 241 Metern die höchste Erhebung der Insel ist. Am Parkeingang wurde ein Besucherzentrum mit einem Museum eingerichtet um über die Vergangenheit des Areals zu berichten und auch aktuelle Informationen zu verteilen. Der Eingangsbereich ist rund 21 Kilometer von den Liegeplätzen entfernt und man kann mit dem Leihwagen* etwa 30 Minuten Fahrzeit je Richtung einplanen. Geöffnet ist täglich in der Zeit von 08:00-17:00 Uhr, wobei der letzte Einlass gegen 14:30 Uhr gewährt wird. Der Zutritt beziehungsweise die Zufahrt kostet ab dem vollendeten 12. Lebensjahr jeweils 25 US-Dollar. Diese Gebühr entfällt, wenn man bereits für das Gerätetauchen eine gültige Lizenz erworben hat und den Kauf mit Beleg und einem Ausweisdokument nachweisen kann. Ausreichend Sonnenschutzmittel, Getränke und Lebensmittel sollten bei einem Tagesausflug nicht vergessen werden, da im WSNP keine Versorgungsmöglichkeiten existieren. Washington Slagbaai National Park
  • Über das Tripadvisor Unternehmen Viator*  kann man verschiedene Ausflüge buchen, die von Kralendijk aus beginnen und auf Bonaire durchgeführt werden.
  • Auf Bonaire und Klein Bonaire kann man einen Strandtag an einem der über 22, teils recht schönen Strände verbringen. Oft bietet ein nahes, vorgelagertes Riff gute Einblicke in die schöne Unterwasserwelt. Taucher und Schnorchler aus aller Welt sind begeistert vom großen Artenreichtum an der Karibikinsel. Die meisten Strände befinden sich an der Westküste von Bonaire und sind, bis auf den Harbour Village Resort Beach, frei zugänglich. Übervoll ist es in den seltensten Fällen und mitunter ist man gut beraten Strand-/Badeschuhe dabei zu haben.
  • Die kleine, direkt vor Kralendijk liegende und unbewohnte Insel Klein Bonaire ist gut für einen entspannten Ausflug geeignet. Schattige Plätze sind zwar so gut wie nicht vorhanden, dafür aber hervorragende Tauchgebiete und der lange, im Norden befindliche No Name Beach lockt mit seinem feinen, weichen Sand zum Sonnenbaden. Im Wasser sind neben Korallenformationen auch verschiedenste bunte, mitunter auch größere Fische zu sehen. Auch hier besteht die Möglichkeit im Uferbereich auf Meeresschildkröten zu treffen, die das kleine Eiland für ihre Gelege nutzen. Badeschuhe sollte man ruhig mit einpacken. Teilweise liegen scharfkantige Korallenstücke im Sand. Klein Bonaire ist Teil des Bonaire National Marine Park und steht damit unter Naturschutz. Zur Insel gelangt man mit dem Wassertaxi. Die rund 20-minütige Überfahrt startet vom nahen Bootssteg und wird von mehreren Anbietern durchgeführt. Diese stehen schon oft am Pier bereit, sobald ein Kreuzfahrtschiff angelegt hat. Die Kosten liegen je Person zwischen 15 und 20 US-Dollar für die Hin- und Rückfahrt. Idealerweise macht man mit dem Bootsfahrer einen festen Abholtermin aus, um auch wieder rechtzeitig zurück zu sein. Manche fahren auch zu festen Uhrzeiten.
  • Vom südlichen Liegeplatz aus ist der nächstgelegene Strand nur rund 5 bequeme Gehminuten entfernt. Am Flamingo Beach trifft man zwar nicht auf die gleichnamigen Tiere, das zugehörige Divi Flamingo Beach Resort & Casino stellt dafür aber eine gute Infrastruktur bereit. Getränke und Speisen sind vor Ort erhältlich und es stehen Liegen und Sonnenschirme zur Miete bereit.
  • Bei Touristen beliebt ist der im Südosten gelegene Sorobon Beach. Der Strandabschnitt an den Hütten des Sorobon Beach Resort eignet sich dabei besonders gut zum relaxen. Liegen gibt es hier für 5 US-Dollar je Stück und für den runden Sonnenschutz sind 10 USD zu berappen. An der Beachbar sind kühle und erfrischende Getränke erhältlich. Ein Steg führt über ufernahes Seegras und Korallen, erleichtert so den Zugang zum weitläufigen, türkisen, bauchnabeltiefen und warmen Wasser. Wenige Meter weiter ist ein Hot Spot für Windsurfer, die gern die ständige Brise für kleine Ausfahrten nutzen und das flache Wasser schätzen. Dort ist es in der Regel etwas voller und man kommt an einigen Stellen ungehindert ins seichte Meer. Die ansässige Surfschule verleiht bei Bedarf und nach Verfügbarkeit Surfbretter. Etwa 12 Kilometer ist der Sorobon Beach von den Liegeplätzen entfernt. Mit dem Taxi oder Mietwagen* kann man für eine Strecke 15 bis 20 Minuten Fahrzeit einplanen und für ein Taxi mit rund 20 US-Dollar je Richtung rechnen.
  • Nördlich der Liegeplätze ist ebenfalls ein beliebter Strandabschnitt zu finden. Der Eden Beach besitzt feinen, weißen Sand, schattenspendende Palmen und verfügt mit dem ansässigen Spice Beach Club über ein recht gutes Strandlokal, in dem komplette Gerichte, Snacks und Getränke zu bekommen sind. Diverse Wassersportangebote, Sonnenliegen und Sonnenschirme sind mit Zahlung einer Gebühr nutzbar und am kleinen Bootssteg kann man per Wassertaxi zur nahen Insel Klein Bonaire übersetzen. Die Überfahrt dauert etwa 10 bis 15 Minuten. Der Eden Beach selbst ist rund 2,3 Kilometer vom nördlichen Liegeplatz entfernt. Diese Strecke ist mit dem Taxi oder Mietwagen in 10 Minuten zu schaffen. Ein Taxi für 1-4 Personen kostet dabei für eine Richtung 10 USD. Geht man zu Fuß ist je Richtung mit 30 bis 35 Minuten zu rechnen.
  • Ganz im Süden von Bonaire trifft man auf die Red Slave Huts. Hierbei handelt es sich um ehemalige, von Sklaven genutzte Unterschlüpfe. Die kleinen Hütten wurden 1850 errichtet, von mehreren Bewohnern genutzt und dienten als Wochenunterkunft. Unter schwersten Bedingungen verrichteten die Sklaven auf den nahen Salzfeldern ihre Arbeit. Heute sind die restaurierten Hütten natürlich unbewohnt und dienen als Mahnmal, zur Erinnerung an vergangene, dunklere Zeiten. Die Slave Huts sind gut 17 Kilometer von den Liegeplätzen der Kreuzfahrtschiffe entfernt. Für diese Strecke und je Richtung kann man per Taxi oder Mietwagen* 25 bis 30 Minuten Fahrzeit einplanen.
  • Auf dem Weg zum Südlichen Teil von Bonaire erreicht man nach etwa 12 Kilometern bereits den Strandabschnitt des Pink Beach. Dieser besitzt keinerlei Infrastruktur, ist aber aufgrund des nahen Riffs bei Tauchern sehr beliebt. Den Namen erhielt der Strand durch die leichte zartrosa Färbung des Sandes. Etwas weiter südlich passiert man bereits einige ehemalige Sklavenhütten. Die sogenannten White Slave Huts erfüllten die gleiche Funktionen wie die fünf Kilometer entfernten rötlichen Hütten. Zwischen den kleinen roten und weißen Bauten liegen an der Straße noch die Yellow Slave Huts. Auf der Insel verteilt wurden zudem vier Obelisken aufgestellt, die verschiedene Farben erhielten (rot, weiß, blau, orange) und ankommenden Schiffen als Orientierungshilfe dienten.
  • Inmitten der angrenzenden Salzseen tummelt sich eine Flamingo Kolonie im Pekelmeer Flamingo Sanctuary. Über Zehntausend dieser grazilen Tiere leben in diesem Naturschutzgebiet, dass von Menschen nicht betreten werden darf. Mittendrin fühlen sich dort auch andere Arten wie Fischadler, Kormorane und Reiher pudelwohl. Zur Beobachtung ist fast zwingend ein guter Feldstecher oder eine Kamera mit einem ordentlichen Zoomobjektiv nötig, um von der Straße aus überhaupt einen Überblick erhalten zu können. Das gelingt etwas besser vom unweit entfernten Leuchtturm aus, der eine bessere Sicht gewährt. Der Willemstoren Lighthouse Bonaire ist zwanzig Meter hoch und wurde im Jahre 1838 eingeweiht.

  • Öffnungszeiten der Post: Montag bis Freitag von 08:00-12:00 Uhr und von 13:30-16:30 Uhr.
  • Öffnungszeiten der Banken: Montag bis Freitag von 08:00-16:00 Uhr
  • Öffnungszeiten der Touristen-Info: Montag bis Freitag von 08:00-12:00 Uhr und von 13:30-16:30 Uhr.
  • Öffnungszeiten der Geschäfte: Montag bis Samstag von 08:00-18:00 Uhr. Manche Läden schließen von 12:00-14:00 Uhr.
  • Landesvorwahl: +599-(7)
  • Polizei: Tel. 911
  • Notarzt: Tel. 912
  • Impfempfehlung: Tropeninstitut Bonaire
  • Stadtplan: Kralendijk Karte
  • Klimatabelle: Bonaire Klima
  • Hafenbelegung: Kreuzfahrtschiffe in Kralendijk
  • Hafenbelegung: Angemeldete Kreuzfahrtschiffe
  • Landeswährung: US-Dollar, 1 USD = 100 Cent

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